Aktualisiert 11.03.2014 15:37

Neuer ModusEine Strafrunde für Bern und Zug

Die neue Abstiegsrunde wird zur langweiligen Strafrunde. Der SCB kann nicht mehr absteigen, Zug braucht noch zwei Punkte und Biel und die Lakers bereiten sich auf die Playouts vor.

Ob man sie nun Abstiegs- oder wie in der offiziellen Lesart Platzierungsrunde nennt, beide Titel sind nur noch Makulatur. Absteigen kann noch keiner und die Platzierungen sind ebenfalls praktisch in Stein gemeisselt. Die sechs Partien unter den schlechtesten vier Teams der Qualifikation hätten für Spannung sorgen sollen, doch alle Entscheidungen sind mehr oder weniger gefallen.

Für den enttäuschenden Meister Bern geht es um gar nichts mehr. Der neue Trainer Guy Boucher kann die Spiele immerhin nützen, um seine Mannschaft besser kennenzulernen. Zug braucht noch zwei Punkte, um auch mathematisch sicher nicht mehr in die Playouts verbannt werden zu können. An der Bande stehen dafür anstelle des entlassenen Doug Shedden Assistenztrainer Waltteri Immonen und Nachwuchscoach Leo Schumacher.

EHC Biel kämpft um Heimvorteil

Für Biel wird es eher darum gehen, Platz 3 und damit das Heimrecht im Playout zu verteidigen, als Zug noch gefährden zu können. Auch hier dürfen die Seeländer einigermassen beruhigt agieren, beträgt doch ihr Vorsprung auf Rapperswil-Jona elf Punkte. Biel und die Lakers werden sich fast sicher ab dem 25. März im Playout wieder treffen. Dort geht es dann allerdings um sehr viel. Der Verlierer muss in der Ligaqualifikation gegen den B-Meister um seinen Platz in der NLA bangen, wie das letztjährige Beispiel der abgestiegenen SCL Tigers (gegen Lausanne) zeigte. (si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.