25.07.2020 08:32

GeduldsprobeEine Stunde Wartezeit vor dem Gotthard

Wer in den Süden reisen will, braucht am Samstag viel Geduld. Vor dem Gotthard-Nordportal stauen sich die Fahrzeuge am frühen Morgen schon auf einer Länge von 6 Kilometern.

von
Nadine Wozny
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Bei Göschenen auf der A2 stauen sich die Fahrzeuge.

Bei Göschenen auf der A2 stauen sich die Fahrzeuge.

Screenshot Webcam
Bei Göschenen auf der A2 stauen sich die Fahrzeuge.

Bei Göschenen auf der A2 stauen sich die Fahrzeuge.

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Die Wartezeit beträgt über eine Stunde. (Archivbild)

Die Wartezeit beträgt über eine Stunde. (Archivbild)

KEYSTONE

Wer nach Süden wollte, hat am Samstagmorgen Geduld gebraucht. Vor dem Nordportal des Gotthard-Strassen standen die Fahrzeuge am Samstagvormittag auf zeitweise bis zu sechs Kilometern.

Das bedeutete eine Wartezeit von bis gut einer Stunde, wie die TCS Verkehrsinformation auf ihrer Webseite meldete. Die Kolonne hatte am frühen Morgen begonnen, sich zu formieren, wuchs danach rasch auf sechs Kilometer Länge an und schrumpfte am Mittag auf fünf Kilometer.

Der TCS empfahl, auf die San-Bernardino-Route über die A13 auszuweichen. Südlich des Gotthard machten sich am Samstag gegen Mittag die Rückkehrer aus den Ferien bemerkbar. Kurz vor Mittag standen die Autos zwischen Quinto und Airolo auf drei Kilometern. Den Zeitverlust gab der TCS mit 20 Minuten an.

Auch wenn die Autos am Vormittag im Urnerland vor dem Tunnel standen: Im Corona-Sommer 2020 war das Verkehrsaufkommen auf der A2 in Richtung Süden etwas geringer als in früheren Jahren, wie die Kantonspolizei feststellte. Man habe auch den Eindruck, dass mehr Fahrzeuge mit Schweizer Kennzeichen als aus den Ländern nördlich der Schweiz unterwegs seien, sagte Pikettoffizierin Manuela Hobi auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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(SDA)

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111 Kommentare
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Jerôme und Charlène

25.07.2020, 12:05

Jedem das Seine! Mir der grosse Garten (850m2), liebe Freunde, gute Gespräche, Spass, Liegestühle im Schatten, Cheminée und Grill, Fleisch, Fisch und Gemüse für auf den Grill, Wein und Bier auf Eis und dazu viele Stunden Zeit. Vögel zwitschern und ein Hund der schmusen will. Wenn es zu heiss wird, dann eine kühle Dusche im Garten oder mal in den Whirlpool. Das nenne ich Erholung pur; das Auto steht gemütlich in der Garage; Corona ist weit weg und Masken müssen wir auch nicht tragen! Und das Ganze für viel weniger Geld als der Abriss im Süden.

Prody1

25.07.2020, 11:48

Sicher schon alles Vollgestopft! Süden ist kein Thema! Mich ziehts dann schon eher gegen Norden!!

Ramon

25.07.2020, 11:47

Die Schweiz macht überall Werbung, die Touristen sollen doch bitte bitte in die schöne Schweiz kommen. Kommen sie dann, werden sie in schizophrener und typisch arroganter Schweizer Art beschimpft.