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Frites-SchmuggelEine Tonne Frites am Zoll vorbeigebracht

Eine Tonne geschmuggelte Tiefkühl-Pommes-Frites hat die Grenzwache im Kanton Neuenburg unweit der französischen Grenze in einem Lieferwagen gefunden. Das kommt den Schmuggler teuer zu stehen.

Der Lieferwagen war den Beamten bereits in der Woche davor aufgefallen, als er leer nach Frankreich gefahren war. Der Schmuggler muss nicht nur die Einfuhrzölle nachzahlen, die er sich hatte sparen wollen, sondern auch eine satte Busse, wie das Grenzwachtkorps Jura-Neuenburg am Donnerstag mitteilte.

Grenzwächter hatten den Lieferwagen ein erstes Mal bei der Ausreise über den Doubs bei Biaufond unweit von La Chaux-de-Fonds kontrolliert; er war leer. Das Verhalten und Erklärungen des Lenkers - eines Händlers aus dem Neuenburgischen - waren ihnen jedoch verdächtig vorgekommen.

Nach der Wiedereinreise kurz vor Mittag nahmen sie ihn darum unter die Lupe, als er auf einer Jurahöhe bei Malvilliers auf dem Rückweg nach Neuenburg war. Diesmal lagen hunderte Kartons im Laderaum, zusammen über eine Tonne gefrorene Frites, die er in der Schweiz weiter verkaufen wollte. Die zollfreie Importmenge liegt bei 2,5 Kilo pro Person.

(sda)

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