Aniston und Mayer: Eine Trennung und so viele Gründe
Aktualisiert

Aniston und MayerEine Trennung und so viele Gründe

Wer den Schaden hat, braucht sich um die Promi-Presse nicht zu sorgen: In den USA kursiert ein ganzer Blumenstrauss an Theorien, wie es zum Aus zwischen Jennifer Aniston und John Mayer kam.

von
Manfred Sim Toppel

Nein, zu beneiden sind die Protagonisten dieser Promi-Trennung nicht. Fast jedes bedeutende Promi-Blatt hat seine eigene Meinung, Entschuldigung, seine eigenen Fakten, was zur Trennung von Jennifer Aniston und John Mayer führte oder wer von den beiden schlussendlich wirklich, wirklich der- oder diejenige war, der Schluss gemacht hat und wer das verlassene, ach so arme Opfer der Liebe ist.

Für das US-Revolverblatt «National Enquirer» ist der Fall klar: Jennifer Aniston verliess John Mayer als ihr klar wurde, dass der Musiker ihr niemals einen Hochzeitsantrag machen würde.

Laut dem Blatt «verlor sie durch eine ganze Liste von Problemen den Glauben an die Beziehung.» Da gab es das «wandernde Auge» von Mayer, sein Ausbreiten des gemeinsamen Liebeslebens in der Öffentlichkeit. Ausserdem störte sie, dass ihm seine Karriere wichtiger als ihre Beziehung ist und seine Weigerung mit Jennifer zusammenzuziehen oder ihr einen Verlobungsring zu schenken. Bei solchen Problemen, da macht doch jedes vernünftige Mädchen ratzefatz Schluss, nicht?

Kann Jennifer ihre Vergangenheit nicht loslassen?

Eine ganz andere Ursache für die Trennung vermutet, sorry, beweist das US-Magazin «In Touch» in seiner Ausgabe vom 30. März:

«Laut einem Freund, verliess John Jen nur zwei Wochen nach dem gemeinsamen Auftritt bei den Oscar-Verleihungen, nachdem sie ihren Ex-Ehemann Brad Pitt und seine Angelina Jolie getroffen hatten. Laut dem Freund soll «Jen den ganzen über Abend über nichts anderes als Brad gesprochen haben.» Und weiter: «Das hat John tierisch genervt. Er sagte, das habe auf ihn fast schon obsessiv gewirkt.»

«Obwohl sich Jen und Brad bereits vor vier Jahren scheiden liessen, war es für John offensichtlich, dass sie immer noch nicht über ihn hinweggekommen ist - und es vielleicht nie sein wird», unkt das Magazin in Kristallkugelmanier.

Während ihre Promotour für ihren neuesten Kinofilm «Marley & Me» sagte Aniston in einem Interview gegenüber dem britischen Magazin «Hello!»: «Ich werde Brad für den Rest meines Lebens immer lieben. Man kann schöne Erinnerungen nicht ausradieren.» Später stellte sich heraus, dass Anistons Aussagen aus älteren Quotes zusammengesetzt worden waren. So viel zur Wahrheit.

Laut der Trennungsversion von «In Touch» soll John derjenige gewesen sein, der die Notbremse zog und der Schauspielerin «am Telefon den Laufpass» gegeben habe, mit den bedeutungsschwangeren Worten: «Er sagte ihr, er brauche mehr Platz und er sei nicht bereit, die Beziehung weiterzuführen.» More Drama, Baby, more Drama, Baby.

John verliess Jen, weil sie verrückt und sportbesessen ist

Ginge es nach dem «Star»-Magazin liegt die Hauptschuld für die Trennung von Mayer und Aniston fast alleine auf der Seite der Schauspielerin. «John hat Freunden erzählt, dass Jen ihn mehrmals mit 'Brad' ansprach. Das verletzte ihn total, besonders wenn sie gerade im Bett zugange waren. Ausserdem verunsicherte ihn das, weil es ihm bewusst ist, dass er nicht so attraktiv wie Brad ist.» Okay, wer das glaubt, hat echte Chancen auf einen Seligkeits-Award.

Im Rahmen seiner Berichterstattung über die wohl weltweit meist beachtete Trennung in den Promi-Gefilden verbreitet das «Star»-Magazin dann noch ein einige Insider-News über die Schauspielerin, die nicht gerade schmeichelhaft für das Image der Schauspielerin sind: «John sagt, Jennifer stellt sich jeden Morgen auf die Waage, pumpt sich mit Kaffee voll und läuft dann vier bis sechs Kilometer auf dem Laufband. Ausserdem macht sie Yoga oder Pilates bis zu vier Stunden pro Tag. Es ist so unwirklich!», so der - gute - Freund weiter. Ja, unwirklich scheint hier den Nagel auf den Punkt zu treffen.

Stimmt gar nicht! Twitter war an allem Schuld!

Diese Wahrheit wissen wir seit heute (25. März) dank der britischen «Sun». Diese will wissen, dass Aniston ihren Musiker aus ihrem Leben entfernte, weil der angeblich keine Zeit hatte für sie - oder zumindest so tat als ob.

Mayer soll der Schauspielerin gesagt haben, dass er zu eingespannt sei, um sie per Telefon zurückzurufen, während sie in Übersee mit ihrem Kinofilm auf Promo-Tournee war. Doch Aniston stellte fest, dass der Rocker zwar keine Zeit für einen Rückruf hatte, aber nichtsdestotrotz Zeit fand, um sein «Twitter»-Konto mit Updates zu füllen. Ein Freund von Aniston sagte gegenüber dem Blatt: «Alle paar Stunden, ja sogar alle Minuten schrieb er wieder irgendwelche dumme neue Texte auf die Seite.» Aniston fand das natürlich nur begrenzt lustig: «Jen dachte sich: 'Für dieses 'Twittering' hat er Zeit, aber mir kann er keine SMS oder eine Mail schicken, oder mich etwa anrufen?», so der Informant weiter.

Angeblich gab Mayer das auch zu und auch, dass er Aniston aus dem Weg ging. Deshalb habe er nachdem sie Schluss gemacht hatte auch nur okay gesagt und dass es ihm leid tue, dass es nicht geklappt hatte.

Tja, wie gesagt: eine Trennung und so viele Trennungsgründe. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie nicht immer, aber immer öfter irgendwo zwischendrin.

(tom)

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