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Über 20 Grad wegen FöhnEine Tropennacht zum Herbstanfang

Am Samstag hat der astronomische Herbst begonnen – aber Petrus ist das egal. Der Föhn beschert uns weiter warme Temperaturen - und starke Winde.

von
jbu/aeg

Statt kalt und regnerisch präsentiert sich der Herbstanfang von seiner sonnigsten Seite. Im Urnerland, im Rheintal und im Wallis wurden am Sonntag sommerliche Temperaturen von 25 bis 26 Grad gemessen. Zu verdanken hatten wir die kurze Rückkehr des Sommers einer Föhnsituation, die sich ausgehend von einem Tief mit Zentrum über der Biskaya eingestellt hat.

Und dieser sorgte auch in der Nacht auf Montag in mehreren Orten für warme Temperaturen. Mit stürmischen Böen blies er durch die Täler und liess das Quecksilber an einigen Orten nicht unter 20 Grad sinken - eine Tropennacht.

Wie MeteoNews am frühen Morgen mitteilte, zeigte in Schattdorf UR und in Altdorf UR das Thermometer gar 24 Grad an. In Buchs SG war es nur ein Grad kühler. In Vaduz wurden 21 Grad gemessen, in Unterterzen SG und in Walenstadt SG zeigte das Thermometer 20 Grad an.

Starke Winde

Der Wind blies teils kräftig, auf dem Gornergrat im Wallis wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 117 Kilometer pro Stunde gemessen. Auf dem Piz Martegnas in Graubünden lag die stärkste gemessene Windspitze bei 99 Stundenkilometer.

Am Montag nimmt vorübergehend der Herbst das Heft wieder in die Hand. Eine Kaltfront bringt Regengüsse und im Mittelland vorübergehend stark böigen Südwestwind mit Windspitzen um die 60 km/h. Auf den Bergen peitscht der Wind gar mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h über die Gipfel.

Bereits am Dienstag meldet sich dann aber der Föhn wieder zurück und lässt uns noch einmal etwas in den Erinnerungen des sich dem Ende neigenden Sommers schwelgen. Denn der Föhn soll laut den Wetterdiensten erst am nächsten Wochenende wieder zusammenbrechen. (jbu/aeg/sda)

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