Alex Frei: «Eineinhalb Joker sind weg»

Aktualisiert

Alex Frei«Eineinhalb Joker sind weg»

Das Debakel gegen Luxemburg spukt zwar immer noch in den Hinterköpfen der Schweizer Nati-Spieler herum. Aber sie scheinen für die Zukunft optimistisch: Am Dienstagnachmittag haben sie unter Leitung von Captain Alex Frei die Prämien-Frage diskutiert.

von
Peter Haab
Freienbach

Alex Frei machte nur eine kurze abweisende Handbewegung und sagte dann bestimmt: «Das Spiel gegen Luxemburg war miserabel. Kaum ein Spieler hat in diesem Match seine Normalform erreicht. Schwierig zu sagen, warum das so war. Wir haben uns innerhalb der Mannschaft und mit dem Trainer ausgesprochen. Ab sofort zählt nur noch das Spiel am Samstag gegen Lettland. Von Luxemburg will ich nichts mehr hören.»

Frei betonte auch, dass die Stimmung in der Mannschaft gut und er selbst für das kapitale Spiel am Samstag gegen Lettland optimistisch sei. Tatsächlich hat die Mannschaft im Training am Mittwochmorgen in Freienbach mit grosser Konzentration gearbeitet. Auch am nötigen Einsatz mangelte es nicht: Gelson Fernandes ging in einem Trainingsspielchen derart heftig zur Sache, dass er Valon Behrami mit einem Schlag ans rechte Fussgelenk verletzte.

«Eineinhalb Joker sind weg»

Alex Frei liess denn auch keine Zweifel aufkommen, dass nach der Luxemburg-Schlappe am nächsten Samstag gegen Lettland nur ein Sieg zählt. «Die drei Punkte sind ein Muss.» Auch wenn der Nati-Captain immer wieder betont, dass man während der Kampagne für eine WM-Qualifikation immer zwei Joker zur Verfügung habe. Und wie viele sind nach dem Luxemburg-Taucher bereits gespielt? «Eineinhalb sind weg», antwortet Frei. Direkt nach dem Spiel gegen Luxemburg auf dem Letzigrund war er noch etwas pessimistischer gewesen. Damals hat er noch gesagt: «Wir haben zwei Joker zur Verfügung. Leider sind diese nach dem heutigen Match bereits weg.» Wie auch immer.

Die Spieler selbst scheinen noch fest mit einer Qualifikation für die Fussball-WM 2010 in Südafrika zu rechnen. Frei informierte die Mannschaft am Dienstagnachmittag jedenfalls ausführlich über den Stand der Verhandlungen mit dem Schweizer Fussball-Verband.

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