Grossaufgebot der Polizei: Suche nach explosiven Chemikalien im Hürstwald bleibt erfolglos
Publiziert

Grossaufgebot der PolizeiSuche nach explosiven Chemikalien im Hürstwald bleibt erfolglos

Anfangs Mai kam es im Zürcher Hürstwald zu einem Grosseinsatz der Polizei. Am Mittwoch  war der Hürstwald erneut abgesperrt. Es besteht ein Zusammenhang zum Einsatz im Mai.

von
Shila Ochsner
Lynn Sachs
1 / 5
Die Polizei ist am Mittwochmorgen mit einem Grossaufgebot im Zürcher Hürstwald.

Die Polizei ist am Mittwochmorgen mit einem Grossaufgebot im Zürcher Hürstwald.

20min/sos
Laut Angaben der Kantonspolizei wird ein Einsatz vom 5. Mai fortgesetzt.

Laut Angaben der Kantonspolizei wird ein Einsatz vom 5. Mai fortgesetzt.

20min/sos
Im Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren werden Chemikalien gesucht, schreibt die Polizei auf Twitter.

Im Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren werden Chemikalien gesucht, schreibt die Polizei auf Twitter.

A. Köhli

Darum gehts

Im Hürstwald im Kreis 11 fand am 5. Mai ein Grosseinsatz der Polizei statt. Über den genauen Grund der Polizeiintervention hüllen sich die Strafverfolgungsbehörden jedoch weiterhin in Schweigen. Im Einsatz stand unter anderem auch die Spezialeinheit Diamant. 

Am Mittwochmorgen des 8. Mai war die Polizei erneut im Hürstwald unterwegs, wie ein News-Scout meldete. Die Polizei bestätigte den Einsatz. Es bestehe ein Zusammenhang zum Einsatz im Mai.  Auf Twitter schreibt die Kantonspolizei Zürich, dass im Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren der Zürcher Staatsanwaltschaft Chemikalien gesucht werden. 

Wie die Polizei gegenüber 20 Minuten sagte, wurden am Mittwoch in dem Bereich mehrere Grabungen durchgeführt. Zudem standen auch Experten der Armee im Einsatz, bestätigte Kapo-Sprecher Marc Besson: So waren mehrere Fachleute des Kompetenzzentrums ABC-Kamir vor Ort. Diese in Spiez BE stationierte Spezialeinheit ist auf die Kampfmittelbeseitigung – unter anderem von Minen und anderen explosiven Objekten – spezialisiert. 

Am frühen Mittwochabend dann meldete die Kapo Zürich via Twitter, dass die Suchaktion beendet und das Waldstück wieder zugänglich sei. «Die vermuteten Chemikalien befanden sich nicht im Waldstück», hält die Polizei fest.

(fur)

Deine Meinung