Kuhdeutsch im «Tatort»: «Einfach nur grauenhaft und beschämend»
Aktualisiert

Kuhdeutsch im «Tatort»«Einfach nur grauenhaft und beschämend»

Die Leser von 20 Minuten Online sind sich einig: Der übertriebene Schweizer Akzent in «Wunschdenken» war einfach nur peinlich.

von
sei

«Wir schämten uns bis tief in die Sofagruppe», beschreibt User Stef seine Gefühlslage beim Anschauen der Schweizer Tatortfolge «Wunschdenken». Im Zwiespalt war Rahel: «Als Luzernerin, die in Deutschland lebt, haben sich Fremdscham und Heimatsgefühle aufs Heftigste bekämpft», schreibt sie und spricht damit für eine grosse Mehrheit der Leser von 20 Minuten Online. Zwei Drittel finden die Synchronisation des aktuellen Tatorts «total lächerlich» und sind der Meinung, dass das «Tatort-Kuhdeutsch» keinesfalls förderlich für das Image der Schweiz im Ausland ist.

«Die Herkunft nicht verleugnen»

Nur gerade 9 Prozent fanden die hochdeutsche Synchronversion «ganz und gar nicht schlimm» und sind stolz auf ihre Schweizer Wurzeln – so auch Heiri Kalberer: «Schämen? Wieso? Dies ist nunmal unsere Eigenheit - wir müssen die Herkunft nicht verleugnen», findet er. Der Rest der Umfrage-Teilnehmer siehts gelassen und hat «Wunschdenken» entweder in der Originalversion im Schweizer Fernsehen geschaut oder findet, dass man bei Nichtgefallen ja jederzeit umschalten könne.

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