Aktualisiert 22.04.2011 11:11

Copa LibertadoresEingesprungener Haken nach Schlusspfiff

Jagdszenen in der südamerikanischen Copa Libertadores: Nach Spielschluss setzten die Spieler von Fluminense und den Argentinos Juniors das Duell mit den Fäusten fort.

von
pre

Massenschlägerei zwischen Fluminense und den Argentinos Juniors. (Quelle: Youtube)

Es waren unglaubliche Szenen, die sich beim Spitzenspiel der südamerikanischen Champions League zwischen Fluminense Rio de Janeiro und den Argentinos Juniors aus Buenos Aires nach Schlusspfiff abspielten. Die Brasilianer feierten den Achtelfinal-Einzug in der Copa Libertadores, als urplötzlich eine wilde Massenschlägerei ausbrach.

Fäuste flogen und Tritte wurden verteilt: Die unterlegenen Argentinier hetzten ihre Gegner regelrecht über den Platz. Das wollten sich die Fluminense-Spieler natürlich nicht bieten lassen und schon war die grösste Keilerei im Gang. Fluminense-Verteidiger Gum streckte mit einem eingesprungenen Haken den Argentinier Sergio Escudero nieder. Die Sicherheitskräfte und die Polizisten hatten grösste Mühe das Geschehen unter Kontrolle zu bringen. Erst nach einigen Minuten hatten sich die Gemüter wieder etwas beruhigt.

Umstrittener Elfmeter

Doch wie kam es zu der Massenschlägerei? Fluminense hatte das letzte Gruppenspiel gegen die Argentinos Juniors mit 4:2 gewonnen und sich damit gerade noch für den Achtelfinal qualifiziert. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss. Fred verwandelte in der Schlussminute einen äusserst umstrittenen Penalty. Die Juniors schieden aus und liessen ihrem Frust vollen Lauf.

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