Dacheinsturz: Eingestürzte Turnhalle erhält Notdach
Aktualisiert

DacheinsturzEingestürzte Turnhalle erhält Notdach

Am Tag nach dem Einsturz des Dachs der Dreifach-Turnhalle bei der St. Galler Gewerbeschule Riethüsli laufen die Ermittlungen in den Trümmern auf Hochtouren.

Die Staatsanwaltschaft und die Gebäudeversicherung haben ihre Ermittlungen in den Trümmern fortgesetzt. Am Mittwochmorgen traf sich der Krisenstab zu einer Sitzung. Dabei wurde eine Auslegeordnung der zu erledigenden Angelegenheiten gemacht, wie David Hugi, Verantwortlicher für Kommunikation beim Baudepartement des Kantons St. Gallen, gegenüber der SDA sagte. Bereits eingeholt wurde eine Offerte für ein Notdach.

Das Notdach soll in der nächsten Woche aufgerichtet werden. Laut Hugi soll es unversehrte Bauteile und das Inventar schützen. Experten der Staatsanwaltschaft und der Gebäudeversicherungsanstalt (GVA) des Kantons St. Gallen haben am Mittwoch die Ermittlungen, die zur Klärung der Einsturzursache führen sollen, fortgesetzt.

Dreifach-Turnhalle wieder aufbauen

Sobald Staatsanwaltschaft und GVA die Trümmer freigeben, soll gemäss Krisenstab der Wiederaufbau der Dreifach-Turnhalle an die Hand genommen werden. Ob der Neubau auf den alten Grundmauern geschieht und welche Form die Halle erhält, ist allerdings im Moment unklar, wie Baudepartementssprecher Hugi auf Anfrage von 20 Minuten Online präzisierte. «Das können wir im Moment nicht abschliessend sagen, das hängt mitunter von den Ergebnissen des Ursachenberichtes ab», so Hugi.

Das Dach der Halle war am Dienstagmorgen zirka um 6 Uhr komplett eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Millionen Franken.

Das Gewerbliche Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) Riethüsli in St. Gallen ging beim Einsturz knapp an einer Katastrophe vorbei. Rund eineinhalb Stunden nach dem Einsturz hätte der Sportunterricht für 80 Schülerinnen und Schüler beginnen sollen. Die Halle war erst vor knapp drei Jahren eingeweiht worden.

(sda)

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