Karten decken auf: Einheimische und Touris bewegen sich verschieden
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Karten decken aufEinheimische und Touris bewegen sich verschieden

Wer in einer Stadt lebt, ist anders unterwegs als Touristen. Wie eklatant die Unterschiede sind, zeigen ganz besondere Stadtkarten.

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fee
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So kennt man New York: Die Strassen sind rappelvoll. Doch nicht überall sind gleichermassen Einheimische und Touristen anzutreffen.

So kennt man New York: Die Strassen sind rappelvoll. Doch nicht überall sind gleichermassen Einheimische und Touristen anzutreffen.

Fee Riebeling
Das veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise die von Eric Fischer geschaffenen Strassenkarten (im Bild: New York). Die roten Bereiche zeigen die Orte, wo sich die Touristen aufhalten. In den blauen trifft man vor allem Einheimischn. Die gelben geben an, wo sich beide Gruppen aufhalten.

Das veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise die von Eric Fischer geschaffenen Strassenkarten (im Bild: New York). Die roten Bereiche zeigen die Orte, wo sich die Touristen aufhalten. In den blauen trifft man vor allem Einheimischn. Die gelben geben an, wo sich beide Gruppen aufhalten.

Flickr.com/Eric Fischer
Auch in Zürich sind zwei Gruppen unterwegs: Die Touristen zieht es vor allem zu Seebecken, Altstadt und Bahnhofstrasse. Ebenfalls von ihnen starkt frequentiert sind Uetliberg, Züriberg sowie der Flughafen. Die Einheimischen hingegen sind eher in den Kreisen 4 und 5 anzutreffen.

Auch in Zürich sind zwei Gruppen unterwegs: Die Touristen zieht es vor allem zu Seebecken, Altstadt und Bahnhofstrasse. Ebenfalls von ihnen starkt frequentiert sind Uetliberg, Züriberg sowie der Flughafen. Die Einheimischen hingegen sind eher in den Kreisen 4 und 5 anzutreffen.

Städte lassen sich auf unterschiedliche Art erkunden. So kann man sich vom Reiseführer leiten lassen oder sich an Sehenswürdigkeiten orientieren. Allerdings wird man Metropolen wie New York oder London auf diese Weise nie wirklich kennenlernen.

Wer hinter die Fassaden schauen möchte, sollte deshalb besser einem Einheimischen folgen. Wie viel mehr man auf diese Weise erfährt, zeigen die insgesamt 136 Stadtkarten, die Eric Fischer aus Oakland gezeichnet hat (siehe Bildstrecke).

Verpasste Chancen

Der Datenanalyst und Künstler aus den USA hat sich dabei von der Frage leiten lassen, wo sich Touristen in Metropolen tummeln und wo Einheimische unterwegs sind. Dafür nutzte er die Geodaten und Fotos, die beide Gruppen in sozialen Netzwerken hochgeladen haben.

«Wir brauchen keine WC-Anleitung»

Die Resultate sind bemerkenswert. Denn die Karten decken auf, wie unterschiedlich Städte wahrgenommen werden – und wie viel Touristen eigentlich verpassen.

Welchen Geheimtipp haben Sie von Einheimischen erzählt bekommen? Verraten Sie es uns – in den Kommentaren!

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