TV-Duell in Iowa: Einigkeit über «lausigen» Obama
Aktualisiert

TV-Duell in IowaEinigkeit über «lausigen» Obama

Bissige Angriffe gegen US-Präsident Obama prägte die TV-Debatte von acht republikanischen Präsidentschaftsbewerbern. Auch untereinander lieferten sie sich harte Wortgefechte.

Wenn es gegen Obama ging, waren sich die republikanischen Bewerbern fürs US-Präsidentenamt einig.

Wenn es gegen Obama ging, waren sich die republikanischen Bewerbern fürs US-Präsidentenamt einig.

Acht republikanische Präsidentschaftsbewerber in den USA haben in ihrem zweiten Fernsehduell einhellig die Wirtschaftspolitik des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama als «lausig» und «verfehlt» angeprangert.

Gut vier Monate vor der ersten Vorwahl lehnten alle von ihnen vehement jegliche Steuererhöhungen zum Abbau des US-Schuldenbergs ab, im Gegensatz zu Obama, der Reiche stärker zur Kasse bitten will. Die Präsidentschaftswahl findet im November nächsten Jahres statt.

«Präsident Obama, Sie sind 2012 erledigt», sagte die radikalkonservative Kongressabgeordnete Michelle Bachmann in der Debatte in Ames (Iowa). Bachmann gehört laut Umfragen zurzeit zu den aussichtsreichsten Bewerbern.

Bissige Angriffe

Favorit ist bisher der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. Nach ersten Einschätzungen konnten sich beide in der Debatte behaupten.

Sie war auch von verschärften Attacken untereinander geprägt. So lieferten sich insbesondere Bachmann und Ex-Gouverneur Tim Pawlenty - beide aus Minnesota - heftige Wortgefechte darüber, wer sich in der Politik stärker von Obama unterscheidet.

Bereits am Wochenende könnte es indessen neue Bewegung im republikanischen Bewerberfeld geben. Der texanische Gouverneur Rick Perry will nach Medienberichten am Samstag offiziell in das Rennen einsteigen.

Experten geben ihm gute Chancen, in der Spitzengruppe mitzumischen, in manchen Umfragen liegt er bereits auf dem zweiten Platz nach Romney - obwohl seine Kandidatur noch nicht einmal offiziell ist. (sda)

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