Einigung auf Sozialplan für «Facts»
Aktualisiert

Einigung auf Sozialplan für «Facts»

Tamedia und Vertreter der Gewerkschaft Comedia haben sich auf einen verbindlichen Sozialplan für die Mitarbeitenden des ehemaligen Nachrichtenmagazins «Facts» geeinigt.

Er soll im Verlauf der nächsten Wochen unterzeichnet werden. Die Einigung wurde nach drei Verhandlungsrunden am Freitagabend erzielt, wie die Mediengewerkschaften Comedia und Impressum in einem gemeinsamen Communiqué mit Tamedia mitteilten.

In den Verhandlungen sei Tamedia den Forderungen der Verhandlungsdelegation in verschiedenen Punkten entgegengekommen, heisst es weiter. Beispielsweise seien die Leistungen zugunsten der Mitarbeitenden flexibler gestaltet worden.

Mit dem nun vereinbarten Sozialplan dürften die rund 3 Millionen Franken, die Tamedia im Sinne eines Kostendachs für freiwillige Leistungen zurückgestellt hatte, voraussichtlich nicht ausgeschöpft werden.

Die Mitarbeitenden von «Facts» haben dem Sozialplan mit grossem Mehr zugestimmt. Sie ziehen zusammen mit Vertretern der Gewerkschaften den Antrag auf Verlängerung des Konsultationsverfahrens zurück.

Der Sozialplan umfasst die rund 64 Mitarbeitenden, die von der Einstellung von «Facts» betroffen sind. Am Donnerstag war die letzte Ausgabe von «Facts» erschienen. Der Tamedia-Verlag hatte die Einstellung beschlossen, weil er keine Perspektiven für das defizitäre Magazin sah. (sda)

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