Finanzkrise: Einigung für UBS Sozialplan

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FinanzkriseEinigung für UBS Sozialplan

Die Grossbank UBS hat sich wegen der bevorstehenden Entlassungen mit den Personalverbänden auf einen Sozialplan geeinigt.

Der Vertrag sei vom Schweizerischen Bankpersonalverband (SBPV), dem Kaufmännischen Verband (KV Schweiz) und der UBS-internen Arbeitnehmervertretung (ANV) unterzeichnet worden, teilten die Grossbank und die Verbände heute gemeinsam mit.

Im Zentrum stehen diverse Beratungs- und Unterstützungsmassnahmen. So hätten über 50-jährige Mitarbeitende beispielsweise das Recht auf doppelt so lange Beratungszeiten, führt UBS-Pressesprecher Rudolf Buergin aus.

«Priorität hat eine neue Stelle», sagt Buergin. Wer für diese den Wohnort wechseln muss, bekommt für den Umzug eine so genannte «Mobilitätsprämie», eine finanzielle Abfindung.

Auch gelte für die Berechnung der Zumutbarkeit einer Stelle neu nicht mehr der Weg zwischen den Arbeitgebern, sondern jener zwischen Wohnort und neuem Arbeitsort, führt Buergin ein weiteres Beispiel aus.

Die diversen Massnahmen sind in der «Sozialpartnerschaftlichen Vereinbarung im Arbeitsmarkt Schweiz» (SOVIA CH) zusammengefasst. Sie treten am 1. August in Kraft. Eine paritätische Kommission überwache die Umsetzung und rapportiere den Vertragspartnern, heisst es in der Mitteilung.

Im Mai hatte die UBS angekündigt, weltweit 5500 Stellen abzubauen, davon rund 1500 in der Schweiz. Es kommt zu bis zu 200 Entlassungen. (sda)

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