Aktualisiert 16.02.2005 02:08

Einmal Hölle und zurück

Er war in der Hölle und wurde wieder zum Leben erweckt: John Constantine. Das hat bei ihm eine teuflische Stimmung hinterlassen.

Die Hölle hat John Constantine wieder ausgespuckt. Der an Lungenkrebs gestorbene Kettenraucher und Ex-Detektiv soll das aus dem Lot geratene Gleichgewicht zwischen Erde und Unterwelt wieder herstellen. Mit im Gepäck hat er eine heilige Pistole, eine Prise teuflische Magie – und eine ganze Menge Zigaretten.

Das Action-Game «Constantine», das zeitgleich zum Film auf den Markt kommt und auf dem DC-Comic-Titel «Hellblazer» basiert, gehört derzeit zu den besten Adaptionen eines Comics. Dazu trägt zuvorderst die gelungene Herausarbeitung des düsteren Helden bei. In Max-Payne-Manier schiesst sich ein zynischer Constantine durch Horden von üblen Gestalten der Unterwelt –

allzeit einen bitteren Spruch auf und einen Glimmstängel zwischen den Lippen. Der Held pendelt dabei zwischen Erde und Hölle, wobei die Darstellung Letzterer recht eindrucksvoll gelungen ist.

Weniger begeistern können hingegen die ungenaue Steuerung, die das Bewegen von Constantine und das Zielen erschwert, und das eindimensionale Gameplay. Dafür entschädigt der schwarze Humor, mit dem der Titel gespickt ist. Jan Graber

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