Eisberg kracht auf Kreuzfahrtschiff: 18 Verletzte
Aktualisiert

Eisberg kracht auf Kreuzfahrtschiff: 18 Verletzte

Britische Passagiere und russische Besatzungsmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes sind vor der Polarinsel Spitzbergen durch herabstürzende Brocken eines Eisberges schwer verletzt worden.

Wie die norwegischen Behörden am Donnerstag mitteilten, mussten von insgesamt 18 Betroffenen drei besonders schwer Verletzte in das Krankenhaus der nordnorwegischen Stadt Troms geflogen werden. Ihr Zustand sei aber nicht lebensbedrohlich. Alle anderen wurden im Krankenhaus von Longyearbyen auf Spitzbergen behandelt.

«Auf dem Schiff waren 76 Menschen, die meisten von ihnen aus Grossbritannien», sagten die Behörden in Spitzbergen. Das kleine russische, speziell für Arktisexpeditionen ausgerüstete Schiff «Alexej Maryschew» war in der Nacht zuvor am südlichen Ende von Spitzergen in unmittelbarer Nähe von Eisbergen gekreuzt.

Dabei begann ein Berg «zu kalben». Grosse Eisbrocken stürzten herab. «18 Menschen waren an Deck, als grosse Eisstücken auf das Schiff fielen», sagte Nikolajew.

Über mögliche juristische Schritte gegen den Veranstalter der Kreuzfahrt wurde noch nicht entschieden.

(sda)

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