Catsitting: Eishockey-Torwart hütet zum Ausgleich Katzen

Aktualisiert

CatsittingEishockey-Torwart hütet zum Ausgleich Katzen

Matthias Mischler hütet nicht nur das Tor für den EHC Olten, sondern zur Entspannung auch Katzen. Mit einem neuen Catsitting-Service will er nun durchstarten.

von
Annina Häusli
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Der 26-jährige Matthias Mischler ist ein Katzennarr.

Der 26-jährige Matthias Mischler ist ein Katzennarr.

zvg
Kater Mika, der Freunden von Mischler gehört, scheint die Spielstunde zu gefallen.

Kater Mika, der Freunden von Mischler gehört, scheint die Spielstunde zu gefallen.

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Auf Kater Kiwi (12) hat er schon des öfteren aufgepasst.

Auf Kater Kiwi (12) hat er schon des öfteren aufgepasst.

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Der 26-jährige Matthias Mischler hat zwei Leidenschaften: Eishockey und Katzen. Bei ersterer hat er den Durchbruch bereits geschafft: Seit letzter Saison steht der Berner beim EHC Olten in der NLB zwischen den Pfosten. Dass Katzen seine zweite Leidenschaft sind, hat einen einfachen Grund: «Ich bin mit Katzen aufgewachsen und habe eigentlich immer welche um mich herum gehabt.» Deshalb sei er bald von Kollegen und Nachbarn angefragt worden, ob er nicht auf ihre Tiere aufpassen könne, wenn sie in den Ferien weilen. «Jetzt will ich das ganze etwas professionalisieren», so Mischler. Erfahrung hat der Berner genung – seit seinem 18. Lebensjahr hütet er regelmässig die Katzen von Freunden und Nachbarn.

Aus diesem Grund hat Mischler Mats Cats ins Leben gerufen. Er setzt dabei ganz auf die persönliche Note. Einfach nur kurz vorbeischauen und die Katze füttern, kommt für ihn nicht infrage. «Ich putze das Katzenklo, spiele mit dem Tier und bürste ihm das Fell», so der Eishockeyspieler. Falls gewünscht, bietet Mischler auch einen besonderen Service an: «Ich informiere die Besitzer regelmässig, wie es dem Haustier geht, schicke ein Foto oder eine Nachricht.»

Nachfrage ist da

Was genau die Besitzer wünschen, werde vorgängig in einem Gespräch festgelegt. «Da kann ich auch gleich die Katze kennenlernen und erfahre etwa, ob das Tier Medikamente braucht oder ähnliches», sagt Mischler. Pro Besuch verbringt Mischler etwa eine Dreiviertelstunde mit den Katzen. Für seinen Service braucht er gemäss dem Berner Veterinäramt auch keine Bewilligung oder spezielle Ausbildung.

«Die Webseite befindet sich noch im Aufbau, pünktlich auf die Sommerferien sollte sie aber fertig sein», so der Torwart. Die Nachfrage sei da – schliesslich gebe es 1,5 Millionen Katzen in der Schweiz, und viele Tierheime und andere Catsitter seien während den Ferien rasch ausgebucht. «Für Katzen ist es immer am besten, wenn sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können», weiss er. Deshalb hofft er, mit Mats Cats die Katzen und deren Halter glücklich zu machen.

«Das Catsitting lässt sich sehr gut mit dem Eishockey vereinbaren», sagt Mischler. Zwei bis drei Katzen pro Tag seien kein Problem, je nach Wohnort. Zudem sei es für ihn eine willkommene und entspannende Abwechslung.

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