Basel: Eisige Kälte lässt Saunas und Dampfbäder boomen
Aktualisiert

BaselEisige Kälte lässt Saunas und Dampfbäder boomen

Der Januar 2017 brachte eisig kalte Temperaturen und Schnee nach Basel – die Betreiber von Dampfbädern und Saunas profitierten davon.

von
fh
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Seit Jahren war es im Januar nicht mehr so eisig kalt wie in diesem Jahr. Saunas und Dampfbäder, wie das Dampfbad St. Johann, profitierten von den kalten Temperaturen.

Seit Jahren war es im Januar nicht mehr so eisig kalt wie in diesem Jahr. Saunas und Dampfbäder, wie das Dampfbad St. Johann, profitierten von den kalten Temperaturen.

Facebook/ Janick Zebrowski
«Zwischen 1500 und 1900 Besucher kommen pro Tag in das Sole Uno», erzählt Anke Krummnacker, Leiterin Marketing.

«Zwischen 1500 und 1900 Besucher kommen pro Tag in das Sole Uno», erzählt Anke Krummnacker, Leiterin Marketing.

Facebook/ Sole Uno Rheinfelden
Auch das Aqua Basilea ist mit seinen Saunas und Hamams ein beliebtes Ausflugsziel für Saunagänger in der Region.

Auch das Aqua Basilea ist mit seinen Saunas und Hamams ein beliebtes Ausflugsziel für Saunagänger in der Region.

Christian Altengarten

Über mehrere Wochen herrschte Eiszeit – die Temperaturen sanken weit unter den Gefrierpunkt. Der Januar 2017 war in der Schweiz laut Statistik der kälteste seit 30 Jahren. Bis minus 10,5 Grad wurden laut Meteo Schweiz in der Region Basel gemessen. «Grund für den langanhaltenden Kälteeinbruch war eine extrem kalte Luftmasse, die eisig kalte Temperaturen nach Basel brachte.»

Dank des kalten Wetters läuft die bisherige Saison für die diversen Wellness- und Spa-Oasen in der Region sehr gut. «Die Menschen gönnen sich vermehrt ein paar Stunden in den Dampfräumen oder lassen sich massieren», erzählt David Leiser, Mitarbeiter des Dampfbades St. Johann. Auch das Aqua Basilea in Pratteln und das Sole Uno im Parkresort Rheinfelden profitieren von der eisigen Kälte.

«Die Winterzeit ist die Saison für Wellness-Bäder und Sauna-Landschaften», erklärt Anke Krummnacker, Leiterin Marketing Sole Uno. Neben der Sauna können sich die Gäste unter anderem in einem grossen Freiluft-Becken, mehreren Aroma-Dampfbädern und einem Intensiv-Sole-Becken entspannen. Zwischen 1500 und 1900 Besucher kämen pro Tag in das Sole-Bad, sagt Krummnacker. Am Wochenende seien es sogar über 2000 Besucher, fügt sie hinzu.

«Jedes Jahr kommen mehr Leute»

Bei den Baslern sehr beliebt ist die Sauna am Rhy beim Rhybadhüsli Breiti. «Es läuft wie immer sehr gut», freut sich Daniel Keller, Leiter Rhybadhüsli. Jedes Jahr kämen mehr Leute in die kleine, exklusive Sauna. «Um die vielen Gäste besser betreuen zu können, haben wir dieses Jahr zusätzliche Mitarbeiter eingestellt», so Keller. In der finnischen Sauna gibt es abwechselnde Aufgüsse mit natürlichen Essenzen, abkühlen können sich die Gäste mit einem Sprung in den kalten Rhein.

In sogenannten Lounge- und Ruhejurten erhalten die Saunagänger kleine Erfrischungen und können sich neben einem knisternden Feuer entspannen – Bademantel, Badeschlappen, Saunatuch und Duschtücher inklusive. «Wir legen grossen Wert auf eine gepflegte und rücksichtsvolle Atmosphäre», sagt Keller.

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