Seilbahnunglück am Lago Maggiore - Eitan (5) aus Spital entlassen
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Seilbahnunglück am Lago MaggioreEitan (5) aus Spital entlassen

Mehr als zwei Wochen nach dem Seilbahnunglück am Lago Maggiore durfte der einzige Überlebende das Spital verlassen. Der Zustand von Eitan (5) habe sich verbessert.

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Der 5-jährige Eitan wurde am Donnerstag aus dem Spital entlassen.

Der 5-jährige Eitan wurde am Donnerstag aus dem Spital entlassen.

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Unter den Toten des Seilbahnunglücks am Lago Maggiore ist die israelische Familie Biran, die in Italien lebte. Die beiden Eltern, ihr jüngster Sohn (2) sowie zwei Urgrosseltern starben. Der fünfjährige Eitan überlebte.

Unter den Toten des Seilbahnunglücks am Lago Maggiore ist die israelische Familie Biran, die in Italien lebte. Die beiden Eltern, ihr jüngster Sohn (2) sowie zwei Urgrosseltern starben. Der fünfjährige Eitan überlebte.

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Vater Amit hat dem fünfjährigen Sohn das Leben gerettet, indem er ihn umarmte.

Vater Amit hat dem fünfjährigen Sohn das Leben gerettet, indem er ihn umarmte.

Quelle: Screenshot TGcom 24

Der einzige Überlebende des Gondelunglücks am norditalienischen Monte Mottarone ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte die Klinik in Turin am Donnerstag mit. Der Zustand des fünf Jahre alten Jungen habe sich deutlich verbessert. Er werde weiter psychologisch betreut. Ein Krankenwagen brachte den Jungen begleitet von seiner Tante laut Krankenhausangaben nach Hause in die Stadt Pavia, ungefähr 50 Kilometer südlich von Mailand.

Der Junge hatte am Pfingstsonntag (23. Mai) als einziger das tödliche Seilbahnunglück westlich des Lago Maggiore überlebt. Insgesamt wurden dabei 14 Menschen getötet. Der Junge verlor seine Eltern, seinen Bruder und seine Urgrosseltern. Die Gondel stürzte ab, weil das Zugseil der Bahn aus bislang ungeklärter Ursache riss und die Notbremsen nicht am Tragseil griffen, weil sie zuvor blockiert wurden. Die Kabine stürzte talwärts ab und zerschellte schliesslich an einem bewaldeten Hang.

Die Notbremsen wurden den Ermittlungen zufolge blockiert, weil sie zuvor für Störungen im Bahnbetrieb gesorgt hatten. Ein technischer Leiter steht derzeit unter häuslichem Arrest. Der Seilbahnchef und ein weiterer technischer Leiter kamen wieder frei, was für Kritik gesorgt hatte. Laut Medienberichten wollte die Staatsanwaltschaft diese Entscheidung der Untersuchungsrichterin prüfen lassen. Der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge sind die drei Verdächtigen am kommenden Montag in Bezug auf die Ermittlungen vorgeladen.

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(DPA/ore)

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