El Kaida unterstützt: 20 Jahre Gefängnis

Aktualisiert

El Kaida unterstützt: 20 Jahre Gefängnis

Wegen Unterstützung des Terrornetzwerks El Kaida ist ein US-Bürger zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Lkw-Fahrer Iyman Faris soll der Organisation Informationen über Anschlagsziele geliefert sowie materielle Hilfe geleistet haben.

Unter anderem soll der Verurteilte El Kaida Bargeld, 2000 Schlafsäcke, mehrere Flugtickets und Mobiltelefone beschafft haben, teilte Justizminister John Ashcroft am Dienstag in Washington mit. Ein Gericht in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia verhängte nun die Höchststrafe sowie eine Geldbusse von 500 000 Dollar.

Der im pakistanischen Teil Kaschmirs als Mohammad Rauf geborene und in den USA eingebürgerte Faris hatte sich im Mai schuldig bekannt. Er gab an, El-Kaida-Chef Osama bin Laden im Jahr 2000 in einem afghanischen Ausbildungslager getroffen zu haben.

Der 34-Jährige gestand weiter, Kontakte zu einem ranghohen Mitglied gehabt zu haben, das für die Ausführung von Anschlägen zuständig war. Nach Angaben von Faris plante El Kaida zwei zeitgleiche Anschläge auf eine Brücke in New York und einen Zug im Grossraum Washington. (sda)

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