Aktualisiert 11.01.2010 09:40

Kenia

«El Niño» holt sich sieben Menschenleben

Das Wetterphänomen «El Niño» hat mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen eine Spur der Verwüstung in Kenia hinterlassen. Allein am Wochenende kamen kenianischen Medienberichten zufolge mindestens sieben Menschen in den Fluten ums Leben.

Ein Mann wird noch vermisst. Mehrere Brücken wurden vom Wasser mitgerissen, Häuser und Schulen zerstört. Viele Strassen sind unpassierbar.

Die tropischen Regenstürme der vergangenen Wochen haben in dem ostafrikanischen Land mittlerweile 32 Menschenleben gefordert. Zehntausende Menschen sind obdachlos, viele verloren ihre Lebensgrundlage, als Viehherden in den Fluten ertranken und Ackerland überschwemmt wurde. Aus einigen betroffenen Regionen wird der Ausbruch der Cholera gemeldet.

Vereinte Nationen vor Ort

Die Vereinten Nationen verteilten Nahrungsmittel und Medikamente an die Flutopfer. Die Vorräte würden einen Monat lang für 30000 Betroffene reichen, erklärte das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten. Zudem wurden zur Wasseraufbereitung 200 000 Chlortabletten bereitgestellt.

(sda)

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