Elchkuh stirbt bei Besuch Oslos
Aktualisiert

Elchkuh stirbt bei Besuch Oslos

Eine norwegische Elchkuh ist bei ihrem Ausflug in die Hauptstadt Oslo erst von Schützen des Forstamtes beschossen und kurz darauf von einer S-Bahn überrollt worden.

Der zuständige Forstsprecher begründete den Abschuss des Tieres am Mittwoch in der Zeitung «Aftenposten» damit, dass «mit einem kiebigen Elch nicht zu spassen ist, wenn der angreifen will». Die Elchkuh war in einem Wohngebiet unterwegs gewesen.

Als die herbeigerufenen Jäger das Tier getroffen hatten, wankte die Kuh Richtung Bahngelände und brach auf den Schienen zusammen. Genau in diesem Augenblick kam ein Vorortzug herangefahren, rammte den Elch und blieb nach eine Notbremsung stehen.

«Dass Elche noch ein paar Schritte gehen, wenn sie schon entscheidend getroffen sind, ist völlig normal. Aber als der Zug kam, war dieser Elch ganz bestimmt mausetot», sagte der Forstsprecher. Der Zugverkehr war nach dem Unfall mehrere Stunden unterbrochen. Menschen kamen nicht zu Schaden. (sda)

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