Trennung definitiv: Eldebrinks unfreiwilliger Abgang besiegelt
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Trennung definitivEldebrinks unfreiwilliger Abgang besiegelt

Was sich bereits abgezeichnet hatte, ist nun Tatsache: Kloten-Trainer Anders Eldebrink muss den Verein aus finanziellen Gründen verlassen. Er erhält eine Abgangsentschädigung.

Was seit Wochen aufgrund der finanziellen Schieflage der Kloten Flyers als unvermeidbar galt, ist nun offiziell: Trainer Anders Eldebrink muss den Traditionsklub aus ökonomischen Gründen verlassen. Er einigte sich mit der Klubführung über eine Abgangsentschädigung.

Eldebrinks Kontrakt mit den Flyers, mit denen er als Spieler zwischen 1993 und 1995 dreimal zu Meisterehren gekommen war, wäre noch bis 2014 gelaufen. Bereits vor zwei Wochen war er vom Task-Force-Chef Peter Bossert jedoch telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass eine Weiterbeschäftigung kaum möglich sein werde. In der vergangenen Woche wurde die Trennung schliesslich offiziell und – wie von Eldebrink gewünscht – «sauber» vollzogen.

Abgangsentschädigung vereinbart

Gemäss «Tages-Anzeiger» erzielte der 51-jährige Schwede mit Vizepräsident Jan Schibli und Sportchef Jürg Schawalder eine Einigung bezüglich Abgangsentschädigung. Über deren Höhe wurde freilich Stillschweigen vereinbart. Am vergangenen Freitag verabschiedete sich Klotens Klubikone wehmütig von seinen Spielern und kehrte daraufhin in seine schwedische Heimat zurück.

«Ich möchte als Freund gehen und nicht mit einem Anwalt kommen, um Geld einzufordern», sagte Eldebrink gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Während seiner siebenjährigen Amtszeit als Trainer führte er die Flyers stets in die Playoffs. Zweimal – 2009 und 2011 – coachte Eldebrink die Zürcher Unterländer bis in den Final. (si)

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