Elefanten unter Strom
Aktualisiert

Elefanten unter Strom

Der Genuss von Reisbier ist einer Elefantenherde im Nordosten Indiens zum Verhängnis geworden: Die Tiere seien völlig betrunken gegen einen Hochspannungsmast gerast.

Vier der Dickhäuter wurden dabei durch einen Stromstoss getötet.

Die Elefanten seien völlig ausgerastet, nachdem sie mehrere Fässer mit Reisbier geleert hätten. In ihrem Vollrausch seien sie gegen einen Hochspannungsmast gerannt, sagten örtliche Forstarbeiter am Dienstag der Nachrichtenagentur afp. Vier Elefanten wurden von dem umgeknickten Mast durch einen Stromschlag getötet. Etwa 20 Dickhäuter konnten sich retten.

Für die Einwohner der Staaten Meghalaya und Assam sind Elefanten eine regelrechte Plage. Sie haben eine besondere Vorliebe für selbst gebrautes Reisbier und verursachen regelmässig enorme Schäden.

Wegen der fortschreitenden Abholzung drängen die Tiere zudem aus ihrem natürlichen Lebensfeld in bewohnte Gebiete. In den vergangenen zwei Jahren töteten Elefanten rund 180 Menschen in den beiden Staaten. Die Einwohner rächten sich wiederum, indem sie etwa 200 Elefanten erlegten.

Deine Meinung