Aktualisiert 26.10.2010 08:53

Frohe Weihnachten

Elektrogeräte werden noch billiger

Preise für Elektrogeräte sind in Sinkflug. Die Produktion in China und der Onlinehandel drücken den Preis. Auf Weihnachten hin gehen die Elektrohändler jetzt noch weiter runter.

Trotz dünner Margen senken die Händler für TV- und DVD-Geräte, Computer, Playstation und Handys ihre Preise – zur Freude der Konsumenten. M-Electronics hat 2010 die Preise für die ganze Palette der Unterhaltungselektronik um 20 Prozent reduziert. Bei Fust sind im Hinblick auf Weihnachten in allen Segmenten Preisstürze um rund 5 Prozent zu erwarten, schreibt die «SonntagsZeitung».

Ein Grund dafür ist der starke Franken. Fust, M-Electronics, Interdiscount oder Media-Markt/Saturn beziehen einen Teil ihres Sortiments direkt aus dem Dollar- oder EU-Raum. «Unsere Preise haben sich entlang der Wechselkursveränderungen entwickelt», sagt Media-Markt-Sprecherin Manuela Tröndle gegenüber der «SonntagsZeitung».

An der Profitabilitätsgrenze

Dass die Preise weiter sinken, liegt auch am sehr intensiven weltweiten Wettbewerb. Speziell in China haben Produktionsfirmen in den letzten Jahren unzählige Fabriken aus dem Boden gestampft und damit massive Überkapazitäten geschaffen. Die immer stärkeren Onlinehändler wie Digitec.ch oder Toppreise.ch beschleunigen laut der «SonntagsZeitung» den Preiszerfall zusätzlich.

Die Händler leiden darunter. Mit den Preisen sinken auch ihre Margen. Ein Experte meint, dass diese in der Branche kaum mehr 5 Prozent erreichen. Im Onlinehandel kratzt die Rendite mit 1,2 Prozent an der Profitabilitätsgrenze. (20 Minuten)

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