Louisiana USA: Elf Menschen sterben in «historischer Flut»
Aktualisiert

Louisiana USAElf Menschen sterben in «historischer Flut»

Im US-Staat Louisiana wurden mindestens 40'000 Häuser durch Überschwemmungen beschädigt. Hilfe bekommen die Opfer von Taylor Swift – sie spendet eine Million Dollar.

von
woz

Die Behörden haben ein elftes Todesopfer der Stürme und Überflutungen im Süden des US-Staates Louisiana bestätigt. Die nicht weiter identifizierte Person starb demnach in der Gemeinde Rapides Parish. Fünf weitere Tote hatte es in East Baton Rouge gegeben. Drei kamen bislang in Tangipahoa, zwei in St. Helena ums Leben.

Wie Gouverneur John Bel Edwards mitteilte, wurden bei den historischen Überschwemmungen in dem Staat mindestens 40'000 Häuser beschädigt. Mehr als 30'000 Menschen mussten seit Beginn der Überschwemmungen gerettet werden.

Taylor Swift betet für die Opfer

Hilfe bekommen die Betroffenen unter anderem von Taylor Swift. Der US-Superstar spendet eine Million Dollar für die Flutopfer. Die Sängerin teilte der Nachrichtenagentur AP am Dienstag mit, sie und ihre Crew hätten sich zu Beginn ihrer «1989 World Tour» im vergangenen Jahr dank der Gastfreundschaft der Einwohner des US-Staates vollkommen zu Hause gefühlt. Demnach war Louisiana der Staat, in dem Swift ihre Tournee eröffnete.

Es sei herzzerreissend, zu sehen, dass Menschen durch die Überflutungen aus ihren Häusern gezwungen werden, erklärte die 26-Jährige der AP. Sie ermutigte dazu, den Betroffenen zu helfen und für sie zu beten.

Weitere Überflutungen möglich

Ab Freitag hatten Regenfälle über einen 48-Stunden-Zeitraum den südlichen Teil von Louisiana überflutet. Tage später standen noch immer viele Häuser und Geschäfte unter Wasser. Während in einigen Gegenden bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde, warnte Gouverneur Edwards, dass es in Orten stromabwärts weitere Überflutungen geben könnte.

Überschwemmungen in Louisiana (woz/dapd/afp)

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