Vor der Küste Louisianas: Elf Vermisste nach Explosion auf Ölplattform
Aktualisiert

Vor der Küste LouisianasElf Vermisste nach Explosion auf Ölplattform

Einen Tag nach der Explosion auf einer Schweizer Ölplattform im Golf von Mexiko sucht die US-Küstenwache immer noch nach elf Vermissten. Der Brand ist immer noch nicht gelöscht.

Seit zwei Tagen beteiligen sich vier Helikopter, ein Flugzeug sowie drei Schiffe der Küstenwache von Louisiana an der Suche nach den Vermissten. Die Explosion auf der Plattform «Deep Water Horizon» der Ölfirma Transocean hatte in der Nacht zum Mittwoch einen Grossbrand ausgelöst.

115 der 126 Arbeiter auf der Plattform konnten in Sicherheit gebracht werden, darunter drei Schwerverletzte. Von den restlichen elf fehlte Stunden später jede Spur. Nach Angaben des stellvertretenden Transocean-Chefs Drian Rose hatten sich einige Arbeiter mit einem Sprung ins Wasser vor dem Brand in Sicherheit gebracht.

Firma hat Sitz im Kanton Zug

Die 121 Meter lange und 78 Meter breite Plattform befindet sich rund 70 Kilometer vor Louisianas Küste. Durch die Explosion bekam die Plattform leichte Schlagseite.

Transocean verfügt über rund 140 bewegliche Bohranlagen und die grösste Flotte in der Branche. Die ursprünglich US-amerikanische Firma hat seit 2008 ihren Sitz im Kanton Zug. Seit Dienstag ist sie an der Schweizer Börse SIX kotiert, ihre Aktien werden zudem weiterhin an der New Yorker Börse NYSE gehandelt.

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