National League A: Elik entscheidet Strichkampf im Penaltyschiessen
Aktualisiert

National League AElik entscheidet Strichkampf im Penaltyschiessen

In der 45. NLA-Runde sind zwei weitere Entscheidungen gefallen. Die Lakers und Ambri können die Playoffs nicht mehr erreichen. Die SCL Tigers feierten derweil einen wichtigen Sieg. Spielentscheidende Figur beim 3:2 der Emmentaler im Penaltyschiessen gegen Verfolger Zug war Todd Elik. Der Kanadier verwertete als einziger Schütze seinen Versuch.

Die Rückkehr von Todd Elik fiel triumphal aus. Die aus Slowenien zurückgeholte Kultfigur entschied das wichtige Spiel um den letzten Playoff-Platz gegen den EV Zug. Elik traf im Penaltyschiessen als einziger der zehn Schützen zum 3:2. Elik, der bei seinem Comeback auf Schweizer Rinks nach fast vier Jahren in Österreich und Slowenien am meisten Eiszeit erhielt, war zuvor zwei Mal entscheidend aufgefallen. Zum 1:0 von Doppeltorschütze Marco Bayers lieferte der bereits 42-jährige Kanadier die perfekte Vorarbeit, vor dem 2:2-Ausgleich der Zuger verlor Elik die Scheibe.

Langnau, das erstmals seit Mitte Dezember wieder zwei Mal in Folge gewann, verspielte gegen den direkten Konkurrenten am Trennstrich eine 2:0-Führung. Die massive Leistungssteigerung des EVZ zahlte sich in den Toren von Dale McTavish (38.) und Corsin Camichel (44.) aus. Danach beschränkten sich beide Teams darauf, keinen Fehler mehr zu begehen, wobei Zug die etwas feinere Klinge führte.

Sollten beide Teams, die in der vorletzten Runde am 20. Februar nochmals aufeinander treffen, die Qualifikation punktgleich abschliessen, spräche die Bilanz (10:5 Punkte) für die Tigers.

Monnets Hattrick in Biel

Die ZSC Lions haben ihr erstes Meisterschaftsspiel als Champions-League-Gewinner siegreich gestaltet. Die Zürcher Europacup-Helden kamen in Biel unter anderem dank drei Toren von Thibaut Monnet und ohne allzu viel Aufwand zu einem 7:4-Erfolg. Monnet, der sich zum zweiten Mal in dieser Saison als Hattrickschütze hervortat, erzielte unter anderem das entscheidende 6:4. Der Schweizer Internationale nützte bei seinem 14. Saisontreffer ein dümmliches Dribbling von Jörg Reber an der gegnerischen blauen Linie aus und zog in unnachahmlicher Manier davon. Kurz vor Schluss leistete sich Monnet den Luxus, einen Penalty zu verschiessen, ehe er nach 59:07 doch noch den Schlusspunkt setzte.

Biel sträubte sich nach frühem 0:3 (17.), 1:4 (25.) und 2:5- Rückstand (32.) vehement gegen die sechste Niederlage in Folge. Abzuwenden war sie aber nicht mehr. Einen überzeugenden Eindruck hinterliess einzig der neue Bieler Kanadier Frank Banham. Der aus Slowenien geholte Nordamerikaner gefiel mit aggressivem Forechecking und zwei Assists. Er könnte sich im Kampf gegen den Abstieg als wichtiger Faktor erweisen. Die Kaltblütigkeit eines Thibaut Monnet und generell eine mannschaftliche Geschlossenheit, wie es die zum dritten Mal in Folge siegreichen ZSC Lions vorab im ersten Drittel demonstrierten, war in Bieler Reihen nicht auszumachen.

Ambühl mit drei Toren

Lugano musste zum vierten Mal in Serie in die Verlängerung, nach drei Siegen setzte es nun aber gegen Davos mit 2:3 eine Niederlage ab. Zum Matchwinner der Bündner avancierte Andreas Ambühl, der alle drei Tore erzielte. Das 3:2 schoss Ambühl 49 Sekunden vor dem Ende der Overtime; er bezwang den starken Lugano-Goalie David Aebischer im zweiten Anlauf. Zuvor hatte der Nationalstürmer zweimal (23./29.) ausgleichen können. Ambühl entwickelt sich immer mehr zum Knipser; er ist nun bereits bei 16 Saisontoren angelangt. Für Lugano trafen Patrick Thoresen (11.) und Brady Murray (27.).

Der Sieg der Davoser, die zum vierten Mal in den letzen fünf Spielen triumphierten, ging in Ordnung. Sie machten den frischeren Eindruck und hatten mehr vom Spiel. Vor allem im zweiten Drittel (Schussverhältnis 20:10) dominierten sie deutlich.

Liniger schiesst Kloten ins Glück

Leader Kloten Flyers kam gegen Ambri-Piotta zu einem glücklichen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung. Den goldenen Treffer zum fünften Erfolg in den letzten sechs Spielen erzielte Michael Liniger nach 53 Sekunden der Overtime. Die Ausgangslage hätte deutlicher kaum sein können: Während Kloten das beste Heimteam der Liga ist, hat Ambri auswärts erst vier Spiele gewinnen können. Doch die Klotener traten phasenweise zu nonchalant auf und machten sich das Leben dadurch selber schwer.

Linigers entscheidendes 3:2 war allerdings herrlich herausgespielt; der Stürmer hatte sich bereits ein Assist zum 2:1 (31.) von Victor Stancescu gutschreiben lassen. Vor dem 3:2 hatten in der Verlängerung bereits Kimmo Rintanen und Tommi Santala den Klotener Siegtreffer auf dem Stock. Die Flyers offenbarten einmal mehr Schwächen im Powerplay; von sieben Zweiminuten-Strafen der Tessiner konnten sie bloss eine verwerten.

Trotz der Niederlage bestätigte Ambri seine Aufwärtstendenz. Den kämpferisch überzeugenden Tessinern gelang durch Erik Westrum (15.) und Gregory Christen (34.) zweimal der Ausgleich, wobei der Klotener Goalie Ronnie Rüeger beidemal eine schlechte Figur machte.

Lakers verlieren nach desolatem Startdrittel

Rapperswil-Jona hat im letzten Spiel von Dave Chambers als Headcoach die sechste Niederlage in Serie erlitten. Nach einem desolaten Startdrittel verloren die Lakers zu Hause gegen Genève- Servette 3:5. Die Partie schien bereits nach 11:29 Minuten und den Toren von Timothy Kast (3.), Byron Ritchie (7.), Goran Bezina (10.) und Daniel Rubin zum 4:0 für Servette vorentschieden. Der 20-jährige Kast reüssierte erst zum zweiten Mal in der NLA - den ersten Treffer hatte er im letztjährigen Playoff ebenfalls gegen Rapperswil-Jona erzielt. Ritchie schoss sein neuntes Tor in den letzten acht Spielen. Die Lakers waren im ersten Drittel defensiv einmal mehr überfordert.

Danach zeigten die Rapperswiler jedoch eine starke Reaktion; Chambers stellte die Linien um und setzte nur noch drei Blöcke ein. Im zweiten Drittel verkürzten Samuel Friedli (33.) und Niklas Nordgren (35.) gegen die nun passiven Genfer innerhalb von 125 Sekunden auf 2:4. Nordgren gelang mit seinem 23. Saisontreffer gar noch das 3:4 (50.), ehe Toni Salmelainen in der 57. Minute mit dem fünften Tor der Gäste alles klar machte. Auf den neuen Lakers- Trainer Raimmo Summanen wartet einiges an Arbeit.

Philippe Furrers Schuss ins Glück

Ein Shorthander von Philippe Furrer bescherte dem SC Bern wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Nach drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen traf der Verteidiger in Freiburg nach 98 Sekunden der Verlängerung zum glückhaften 4:3.

Als Fribourg in der Overtime eine doppelte Überzahlsituation wäährend 92 Sekunden nicht nützen konnte, bewies Furrer Skorerqualitäten. Der NHL-Draft der New York Rangers verwertete den genauen Querpass von Christian Dubé zu seinem vierten Saisontreffer. Fribourg hatte es verpasst, seine klare Überlegenheit in der ersten Spielhälfte zu mehr als nur einer 2:0- Führung auszunützen. Mike Knoepfli (2.) und Captain Sandy Jeannin in seinem 700. NLA-Einsatz in Unterzahl (19.) hatten getroffen.

Ab der 30. Minute und einer überstandenen 3-gegen-5-Situation erzeugte der SCB massiven Druck, der in den Toren von Pascal Berger und Martin Plüss innerhalb von 86 Sekunden mündete. Allerdings hinterliess Fribourg-Keeper Sébastien Caron bei beiden Gegentreffern keinen sicheren Eindruck.

National League A, 45.Runde, Telegramme:

SCL Tigers - Zug 3:2 (1:0,1:1,0:1,0:0) n.P.

Ilfis. - 6550 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber, Arm/Küng.

Tore: 19. Bayer (Elik, Kariya) 1:0. 28. Bayer (Claudio Moggi) 2:0. 38. McTavish (Dupont, Weibel/Ausschluss Simon Moser) 2:1. 44. Corsin Camichel (Christen) 2:2. - Penaltyschiessen: Steiner -, Dupont -; Fabian Sutter -, McTavish -; Elik 1:0, Holden -; Setzinger -, Fischer -; Bieber -, Di Pietro -.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 8mal 2 Minuten gegen Zug.

SCL Tigers: Schoder; Blum, Niinimaa; Stettler, Kobach; Gmür, Christian Moser; Bayer; Adrian Gerber, Camenzind, Claudio Moggi; Fabian Sutter, Kariya, Simon Moser; Steiner, Elik, Setzinger; Helfenstein, Bieber, Joggi; Sandro Moggi.

Zug: Weibel; Harrison, Dupont; Back, Diaz; Oppliger, Maurer; McTavish, Holden, Duri Camichel; Brunner, Fischer, Di Pietro; Christen, Corsin Camichel, Fabian Lüthi; Casutt, Steinmann, Fabian Schnyder.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Murphy, Simon Lüthi, Toms, Zeiter (alle verletzt) und Healey (überzähliger Ausländer), Zug ohne Bianchi, Bucher, Isbister, Kress, Meier und Patrick Sutter (alle verletzt). - Pfosten-/Lattenschüsse: 10. Fischer.

Kloten - Ambri 3:2 (1:1,1:1,0:0,1:0) n.V.

Kolping-Arena. - 4266 Zuschauer. - SR Stalder, Mauron/Schmid.

Tore: 8. Lindemann (Santala) 1:0. 15. Westrum (Walker, Sciaroni) 1:1. 31. Stancescu (Liniger, Jenni/Ausschluss Westrum) 2:1. 34. Christen (Schönenberger) 2:2. 61. (60:53) Liniger (Jenni, von Gunten) 3:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Kloten: Rüeger; Schulthess, Hamr; Welti, von Gunten; Sidler, Du Bois; Julien Bonnet; Sven Lindemann, Santala, Rintanen; Jacquemet, Brown, Walser; Stancescu, Liniger, Jenni; Bodenmann, Kellenberger, Della Rossa.

Ambri-Piotta: Krizan; Naumenko, Stephan; Bundi, Gautschi; Kutlak, Marghitola; Horak; Walker, Westrum, Sciaroni; Duca, Stirnimann, Demuth; Grégory Christen, Schönenberger, Micheli; Bianchi, Zanetti, Celio.

Bemerkungen: Kloten ohne Winkler, Rothen und Wick. Ambri-Piotta ohne Bäumle, Mattioli, Wahlberg und Murovic (alle verletzt). - Timeout Kloten (57.).

Lugano - Davos 2:3 (1:0,1:2,0:0,0:1) n.V.

Resega. - 4484 Zuschauer. - SR Prugger, Abegglen/Kaderli.

Tore: 11. Thoresen (Fransson, Murray) 1:0. 23. Ambühl (Guggisberg, Rizzi) 1:1. 27. Murray (Julien Vauclair, Robitaille/Ausschluss Bürgler) 2:1. 29. Ambühl (Guggisberg, Furrer) 2:2. 65. (64:11) Ambühl (Taticek) 2:3.

Strafen: je 4mal 2 Minuten.

Lugano: Aebischer; Chiesa, Julien Vauclair; Cantoni, Fransson; Helbling, Hänni; Nodari; Thoresen, Robitaille, Murray; Paterlini, Romy, Romano Lemm; Tristan Vauclair, Sannitz, Maneluk; Kostovic, Conne, Jörg.

Davos: Genoni; Blatter, Forster; Gianola, Grossmann; Jan von Arx, Furrer; Gerber, Stoop; Riesen, Reto von Arx, Bürgler; Sykora, Marha, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Ambühl; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Nummelin, Domenichelli und Näser. Davos ohne Leblanc (alle verletzt). - Pfostenschuss: 4. Murray.

RJ Lakers - Servette 3:5 (0:4,2:0,1:1)

Diners Club Arena. - 4357 Zuschauer. - SR Eichmann, Dumoulin/Fluri.

Tore: 3. Kast (Suri) 0:1. 7. Ritchie (Kolnik) 0:2. 10. Bezina (Déruns) 0:3. 12. Rubin (Ritchie, Kolnik) 0:4. 33. Friedli (Nordgren, Roest) 1:4. 35. Nordgren (Roest) 2:4. 50. Nordgren (Berglund) 3:4. 57. Salmelainen (Ritchie, Keller) 3:5.

Strafen: keine gegen Rapperswil-Jona, 3mal 2 Minuten gegen Genève- Servette.

Rapperswil-Jona: Streit; Geyer, Voisard; Patrick Fischer II, Sven Berger; Mitchell, Parati; Schefer; Nordgren, Roest, Sirén; Friedli, Burkhalter, Berglund; Voegele, Bütler, Rizzello; Kim Lindemann, Hürlimann, Tschuor.

Genève-Servette: Benjamin Conz; Vukovic, Goran Bezina; Gobbi, Keller; Schilt, Breitbach; Heynen, Mercier; Rubin, Ritchie, Kolnik; Salmelainen, Aubin, Déruns; Cadieux, Trachsler, Fedulow; Debrunner, Kast, Suri.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Reuille, Guyaz, Raffainer (alle verletzt) und Lindström (gesperrt). Genève-Servette ohne Höhener, Rivera, Mona, Augsburger, Florian Conz, Savary (alle verletzt) und Vigier (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss: 11. Roest. - Lattenschuss: 59. Ritchie. - Timeouts Servette (35.) und Rapperswil-Jona (59:22), danach ohne Torhüter.

Biel - ZSC Lions 4:7 (0:3,3:2,1:2)

Eisstadion. - 4762 Zuschauer. - SR Stricker, Kehrli/Müller.

Tore: 4. Alston (Suchy, Pittis/Ausschluss Gossweiler) 0:1. 14. Seger (Kamber, Gloor) 0:2. 17. Grauwiler (Gloor, Trudel) 0:3. 22. Peter (Banham, Fröhlicher) 1:3. 25. Monnet (Suchy) 1:4. 27. Hill (Banham, Fata/Ausschluss Kamber) 2:4. 32. Gardner (Seger, Monnet/Ausschluss Meyer) 2:5. 33. Tschantré (Neff) 3:5. 42. Peter (Bärtschi) 4:5. 52. Monnet (Alston) 4:6. 60. (59:07) Monnet 4:7.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

Biel: Caminada; Hill, Fröhlicher; Reber, Meyer; Gossweiler, Kparghai; Boss; Banham, Fata, Bicek; Ehrensperger, Peter, Bärtschi; Truttmann, Tschantré, Neff; Tschannen, Zigerli.

ZSC Lions: Flüeler; Seger, Daniel Schnyder; Geering, Suchy; Blindenbacher, Müller; Schelling; Bastl, Alston, Monnet; Bühler, Pittis, Trudel; Sejna, Wichser, Gardner; Grauwiler, Kamber, Gloor.

Bemerkungen: Biel ohne Steinegger, Wetzel, Küng, Beccarelli, Himelfarb, Schneeberger, Brägger, Wegmüller (alle verletzt) und Fischer (definitiv zu Langenthal transferiert), ZSC Lions ohne Stoffel (verletzt), Krutow (geschont) und Sulander (überzähliger Ausländer). - Vor dem Anpfiff Ehrung mit Standing Ovation für den Champions-League-Gewinn der ZSC Lions. - 400. NLA-Spiel von Oliver Kamber. - 1. Spiel von Frank Banham (Ka/32). - 59. Monnet verschiesst Penalty.

Fribourg - Bern 3:4 (2:0,0:2,1:1,0:1) n.V.

St-Léonard. - 7125 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Bürgi/Marti.

Tore: 2. Knoepfli (Marc Abplanalp, Law) 1:0. 19. Jeannin (Law/Ausschluss Benjamin Plüss!) 2:0. 30. Pascal Berger (Leuenberger, Gamache) 2:1. 32. Martin Plüss (Ziegler, Rüthemann) 2:2. 48. Law (Jeanni, Heins/Ausschluss Pascal Berger) 3:2. 55. Rüthemann (Gelinas, Dubé/Ausschluss Neuenschwander) 3:3. 62. (61:38) Furrer (Dubé/Ausschluss Gamache) 3:4.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Fribourg, 7mal 2 Minuten plus Matchstrafe (Chatelain) gegen Bern.

Fribourg: Caron; Marc Abplanalp, Reist; Heins, Birbaum; Snell, Collenberg; Seydoux; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Neuenschwander, Meunier, Wirz; Law, Jeannin, Knoepfli; Lauper, Montandon, Botter.

Bern: Bührer; Jobin, Furrer; Roche, Ziegler; Carney, Leuenberger; Pascal Berger, Froidevaux, Reichert; Gelinas, Dubé, Gamache; Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Alain Berger, Chatelain, Daniel Meier.

Bemerkungen: Fribourg ohne Chouinard, Ngoy, Vauclair (alle verletzt) und Mowers (überzähliger Ausländer), Bern ohne Gerber, Josi, Trevor Meier, Rytz (alle verletzt) und Bordeleau (überzähliger Ausländer). - 700. NLA-Spiel von Sandy Jeannin. - Pfosten-/Lattenschüsse: 5. Rüthemann, 17./32. Martin Plüss.

LIVE-TICKER

- Paul Di Pietro scheitert an Schober. Die SCL Tiger gewinnen den Strichkampf gegen den EV Zug also mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Ausgerechnet Todd Elik erzielt den einzigen Treffer in der Kurzenscheidung.

- Biber kann die Entscheidung nicht herbeiführen. Jetzt muss Di Pietro treffen.

- Fischer verlädt Schober, trifft aber danach nur die Latte. Was für eine Dramatik!

- Setzinger kann die Langnauer Führung nicht ausbauen.

- Holden nimmt Anlauf und scheitert an Schober.

- Todd Elik trifft mit einem schönen Schuss aus dem Handgelenk.

- McTavish schiesst übers Tor.

- Sutter bleibt an Weibel hängen.

- Dupont scheitert an Schoder, immer noch keine Tore.

- Das Penaltyschiessen beginnt. Steiner nimmt Anlauf, scheitert aber an Lars Weibel.

65. Die Verlängerung endet torlos. Nun muss ein Penaltyschiessen über Sieg oder Niederlage im Strichkampf entscheiden.

64. Die ganz grossen Möglichkeiten fehlen bis jetzt in dieser Verlängerung. Es scheint, als gelänge keinem der beiden Teams der Lucky-Punch in der Overtime.

62. Moser mit der ersten Chance in der Overtime. Weibel hält den satten Schuss aber sicher.

61. Die Verlängerung hat begonnen. Kariya gewinnt das Bully. Langnau im Scheibenbesitz und mit viel Vorwärtsdrang.

- Was für eine Spannung im Strichkampf. Wer hat in der Verlängerung die besseren Nerven?

60. Das letzte Drittel ist vorbei. Der EV Zug schafft verdient den Ausgleich. Nun muss also die Verlängerung den Strichkampf entscheiden.

59. Todd Elik wieder zurück. Auch der EV Zug macht zu wenig aus der Überzahlsituation. Weiterhin alles offen - wer hat die besseren Nerven?

58. Weibel mit einem riskanten Ausflug hinters Tor. Setzinger kann dem Zuger Torhüter die Scheibe aber nicht abluchsen.

57. Strafe gegen die SCL Tigers. Todd Elik muss für einen Haken zwei Minuten auf die Strafbank. Geht der EVZ nun zum ersten Mal in Führung?

56. Alles deutet momentan auf eine Verlängerung hin. Keine der beiden Mannschaften kann sich im Drittel des Gegners festsetzen.

54. Das Powerplay der Tigers ansprechend. Aber eine wirklich gute Torchance können sich die Emmentaler nicht herausspielen. Zug wieder komplett.

53. Strafe gegen den EV Zug. Casutt muss wegen Haltens für zwei Minuten raus. Die Chance jetzt als zur erneuten Führung für Langnau.

50. Helfenstein vergibt die Langnauer Führung. Joggi, der wohl besser selbst geschossen hätte, bediente seinen Mannschaftkameraden aber zu ungenau.

49. Das Spiel ist nun deutlich ruhiger geworden. Der Ausgleich hat deutlich Fahrt aus dieser Partie genommen.

47. Nach dem nicht unverdienten Ausgleich ist alles wieder offen im Strichkampf. Die SCL Tigers sollten sich jetzt wieder etwas häufiger in die Offensive wagen, sonst werden sie vom Zuger Angriffswirbel überfahren.

44. Tor für den EV Zug! Corsin Camichel erzielt den Ausgleich. Er lenkt einen Schuss von Björn Christen leicht, aber unhaltbar für Schoder ab.

43. Casutt versucht es mit einem Buebetrickli. Er bringt die Scheibe aber nicht ins leere Tor und am langen Pfosten steht ebenfalls kein Teamkollege.

42. Zug ist wieder komplett. Die SCL Tigers konnten keinen Vorteil aus der Überzahlsituation schlagen.

41. Weiter geht's mit dem Schlussdrittel. Zug weiterhin in Unterzahl, da Christen immer noch auf der Strafbank sitzt.

- Der Strichkampf hat wirklich alles, was ein Eishockey-Spiel ausmacht. Beide Mannschaften spielen mit hohem Tempo und viel Einsatz.

40. Das Mitteldrittel ist beendet! Nach vierzig Minuten ist im Strichkampf immer noch alles offen. Bayer konnte die Langnauer Führung zwischendurch zwar ausbauen, McTavish erzielte aber den wichtigen Anschlusstreffer für Zug.

40. Noch einmal eine Strafe gegen den EV Zug. Christen muss wegen Halten für zwei Minuten raus.

39. Dupont erzielt beinahe den Ausgleich. Sein Schuss von der blauen Linie fliegt aber knapp am Tor vorbei.

38. Tor für den EV Zug! Dale McTavish erzielt den längst fälligen Anschlusstreffer für den EVZ. Gegen zwei Verteidiger setzt sich McTavish durch und lässt Schober keine Chance.

38. Strafe gegen die SCL Tigers. Simon Moser soll Torhüter Weibel behindert haben und muss für zwei Minuten raus.

36. Mit viel Glück überstehen die Tigers auch diese Unterzahlsituation. Der EV Zug macht nun klar das Spiel. Der Anschlusstreffer liegt in der Luft.

35. Wieder Pech für den EVZ! Zum vierten Mal in dieser Partie treffen die Innerschweizer die Torumrandung.

35. Setzinger muss wegen Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Powerplay für den EV Zug.

33. Das Publikum spürt, dass die Tigers so langsam aber sicher die Kontrolle über das Spiel verlieren. Lautstartk feuern sie ihre Mannschaft deshalb an.

32. McTavish mit der Chance zum Anschlusstreffer. Der Zuger ist aber zu überrascht, dass die Scheibe bis zu ihm kommt und wird am Abschluss gehindert. Das hätte der Anschlusstreffer sein müssen.

30. Der EV Zug versucht, postwendend auf das zweite Gegentor zu reagieren. Man arbeitet sich mühsam nach vorne, noch aber ohne Erfolg.

28. Tor für die SCL Tigers! Aus heiterem Himmel fällt das 2:0 und wieder ist es Marco Bayer, der Lars Weibel mit einem Schuss aus dem Hinterhalt überwinden kann.

28. Auch McTavish kehrt wieder aufs Eis zurück. Die SCL Tigers können die Überzahlsituation also nicht ausnützen. Immer wieder scheiterte die Emmentaler Offensive am herausragenden Lars Weibel.

26. Fischer ist wieder zurück. Nur noch fünf Langnauer gegen vier Zuger.

26. Stettler vergibt die dritte 100-prozentige Chance für Langnau. Weibel mit unglaublichen Reflexen.

26. Kariya mit der Chance zum 2:0. Der Langnauer sieht aber nicht, dass das Tor völlig leer ist und wartet mit dem Schuss ab.

25. Schon wieder eine Strafe gegen Zug. McTavish gesellt sich zu Fischer. Doppelte Überzahl also für die SCL Tigers.

24. Nächste Strafe gegen den EV Zug. Patrick Fischer muss auf die Strafbank, weil er Elik umgerissen hat. Chance für die SCL Tigers, sich wieder etwas zu befreien.

23. Die Innerschweizer nun mit einem richtigen Powerplay. Langnau, arg unter Druck, kommt kaum mehr aus dem eigenen Drittel.

23. Pfostenschuss beim EV Zug. Rafael Diaz setzt die Scheibe an den Pfosten, Schober wäre chancenlos gewesen.

22. Vierte Strafe gegen die SCL Tigers. Steiner muss auf die Strafbank. Beide Mannschaften nun also mit vier Spielern auf dem Eis.

21. Weiter geht's mit dem zweiten Drittel. Die SCL Tigers weiterhin mit einem Mann mehr, da Back noch auf der Strafbank sitzt.

- Der EV Zug war im ersten Drittel nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, einmal mehr konnte das Team von Doug Shedden seine Chancen aber nicht nutzen. Die Tigers spielen aber auch clever und gehen hart in die Zweikämpfe.

20. Das erste Drittel ist zu Ende! Nach einem hochintensiven ersten Drittel führen die SCL Tigers durchaus verdient mit 1:0. Aber auch der EV Zug hatte seine Chancen in den ersten 20 Minuten.

20. Riesenchance für die SCL Tigers! Fabian Sutter zieht alleine auf Weibel und wird gelegt. Back muss für dieses Vergehen für zwei Minuten raus.

20. Strafe nun auch gegen die Tigers. Niinimaa muss für Halten ebenfalls zwei Minuten auf die Strafbank.

19. Bankstrafe gegen den EV Zug. Die Innerschweizer haben sich nach dem Gegentreffer zu stark beim Schiedsrichter beschwert. Di Pietro sitzt die Strafe ab.

19. Tor für die SCL Tigers! Marco Bayer bringt das Heimteam verdient in Führung. Die geniale Vorarbeit leistet der alte, neue Langnauer Todd Elik, der seinen Teamkameraden vor dem Tor wunderbar frei spielt.

19. Schlechtes Powerplay des EV Zug. Keine einzige Chance konnten sich die Innerschweizer herausspielen.

17. Zwei Minuten nun gegen die SCL Tigers. Die Scheibe wurde übers Plexiglas ins Publikum gespielt. Jetzt spielt Zug wieder in Überzahl.

17. Was für ein Powerplay! Zuerst hat Elik die Chance zur Langnauer Führung, dann vergibt Zugs Casutt alleine vor Schoder und auch Langnaus Moser bringt den Puck nicht ins Tor.

15. Zweite Strafe für den EV Zug: Marco Maurer muss für einen Ellbogencheck für zwei Minuten in die Kühlbox. Überzahl für Tigers.

14. Beide Teams spielen mit hohem Einsatz und viel Tempo. Die Partie hat beinahe schon Playoff-Charakter.

12. Stettler kehrt aufs Eis zurück und kann sogleich losziehen. Im letzten Moment wird er aber noch abgedrängt.

11. Riesenchance für den EV Zug! Camichel trifft mit einem Backhand-Schuss aus kürzester Distanz nur die Latte.

10. Strafe gegen die SCL Tigers: Martin Stettler muss für zwei Minuten raus. Nun also Zug in Überzahl.

10. Wieder kommen die Tigers mit viel Tempo ins Zuger Drittel. Kariya bedient Fabian Sutter, der aber zu lange mit dem Schuss wartet.

7. Auch nach der Strafe geben die SCL Tigers den Ton an. Zug kann sich nur noch mit einem unerlaubten Befreiungsschlag helfen.

6. Der EVZ übersteht die Strafe ohne Schaden. Das Spiel ist gezeichnet von vielen Emotionen und hohem Tempo.

5. Das Powerplay der Tigers funktioniert sehr gut. Todd Elik setzt Oliver Setzinger ein, der aber am glänzend reagierenden Lars Weibel scheitert.

4. Erste Strafe des Spiels: Zugs Diaz muss wegen Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Erstes Powerplay also für die SCL Tigers.

4. Die Stimmung in der Ilfis-Halle ist von Beginn weg sehr gut. Die Atmosphäre scheint auch die Spieler zu beeinflussen. Mit viel Herz gehen beide Mannschaften ans Werk.

2. Der EV Zug hellwach in dieser Anfangsphase. Fischer zieht am rechten Flügel davon, übersieht in der Mitte aber den mitgelaufenen Brunner.

1. Die Partie hat begonnen! Head-Schiedsrichter Brent Riber hat die Scheibe eingeworfen. Der EVZ hat das Bully gewonnen und gibt sogleich den Ton an.

- In wenigen Minuten geht es los! Die beiden Mannschaften stehen bereits auf Eis. Vier Punkte trennen die SCL Tigers und den EV Zug vor diesem wichtigen Strichkampf.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live von der Partie SCL Tigers - EV Zug.

Vor dem Spiel

Mit der Verpflichtung des bald 43-jährigen Todd Elik, der heute gegen den EV Zug erstmals den verletzten Jeff Toms ersetzen soll, haben die Verantwortlichen der SCL Tigers ein Zeichen gesetzt. Trotz seines hohen Alters soll der Heisssporn im Kampf um den playoff-berechtigten achten Tabellenrang wieder etwas mehr Emotionen ins Spiel der SCL Tigers bringen. Elik kehrt bereits zum zweiten Mal ins Emmental zurück und soll die Tigers gegen Zug zum ach so wichtigen Sieg führen. Der Vorsprung auf den EVZ schmolz gestern trotz einem Sieg gegen Servette im Penaltyschiessen auf vier Punkte. Ein Sieg im Strichkampf würde den Tigers endlich wieder etwas Luft verschaffen.

Der EV Zug hat gestern beim Last-Minute-Sieg gegen Fribourg nicht restlos überzeugt. Während den ersten zwei Dritteln hatte man nicht das Gefühl, als kämpfe hier eine Mannschaft um das Erreichen der Playoffs. Doug Shedden hatte dann in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden. Im Schlussabschnitt steigerten sich die Zuger doch noch und zwangen das Glück auf ihre Seite.

Trotz des Sieges sind die Sorgenfalten bei Shedden nicht vollends verschwunden In der Defensive fehlt neben Michael Kress auch der 19-jährige Yannick Blaser. Bei den Tigers fallen weiterhin Michael Zeiter und Curtis Murphy verletzt aus.

Neben dem Strichkampf finden heute fünf weitere Partien in der National League A statt. Aufsteiger Biel spielt zu Hause gegen CHL-Gewinner ZSC Lions, Fribourg will gegen Bern einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen und Lugano trifft in der Resega auf den HC Davos. Ausserdem spielen die Lakers in Rapperswil gegen Servette und Leader Kloten empfängt Ambri-Piotta.

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