Eintägiges Ultimatum: Elon Musk setzt Angestellte unter Druck – «Hardcore-Twitter» oder Kündigung

Publiziert

Eintägiges UltimatumElon Musk setzt Angestellte unter Druck – «Hardcore-Twitter» oder Kündigung

Elon Musk hat seinen Twitter-Angestellten ein Ultimatum gestellt. Wer sich bis Donnerstagabend nicht zum «Hardcore-Twitter» bekennt, erhält die automatische Kündigung.

1 / 4
Rund der Hälfte der Twitter-Mitarbeitenden wurde bereits gekündigt. Den Verbleibenden hat Elon Musk nun ein Ultimatum gestellt.  

Rund der Hälfte der Twitter-Mitarbeitenden wurde bereits gekündigt. Den Verbleibenden hat Elon Musk nun ein Ultimatum gestellt.  

IMAGO/ZUMA Wire
Wer nicht bereit sei, lange und harte Arbeitszeiten auf sich zu nehmen, solle das Unternehmen verlassen, so Musk. 

Wer nicht bereit sei, lange und harte Arbeitszeiten auf sich zu nehmen, solle das Unternehmen verlassen, so Musk. 

IMAGO/NurPhoto
Dabei scheinen die Arbeitsbedingungen schon hart genug: Anfangs November hatte ein Bild für Aufsehen gesorgt, das zeigte, wie eine Twitter-Managerin ihren Schlafsack im Büro ausgebreitet hatte. 

Dabei scheinen die Arbeitsbedingungen schon hart genug: Anfangs November hatte ein Bild für Aufsehen gesorgt, das zeigte, wie eine Twitter-Managerin ihren Schlafsack im Büro ausgebreitet hatte. 

Twitter

Darum gehts

  • Elon Musk hat seiner verbliebenen Twitter-Belegschaft ein Ultimatum gestellt. 

  • Wer sich nicht zum «Hardcore-Twitter» bekennen wolle, solle das Unternehmen verlassen. 

  • Rund der Hälfte der ursprünglich 7500 Mitarbeitenden hat Musk bereits gekündigt. 

Der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk hat den verbliebenen Angestellten des Kurznachrichtendienstes eine Art Ultimatum gestellt. Um den Durchbruch zu einem «Twitter 2.0» zu schaffen, müssten sie äusserst hart und intensiv arbeiten und lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen, schrieb Musk in einer E-Mail. Sie hätten bis Donnerstagabend Zeit, einen Link unter der Mail anzuklicken, wenn sie dabei sein wollten. Wer nicht antworte, erhalte drei Monate Abfindung. «Wie auch immer Sie sich entschieden, Danke für Ihren Einsatz, Twitter erfolgreich zu machen», schrieb er.

Musk hatte Twitter Ende Oktober für 44 Milliarden Dollar (rund 41,5 Milliarden Franken) übernommen und umgehend die Chef-Etage gefeuert. Eine Woche später entliess er rund die Hälfte der 7500 Angestellten.

Bist du Twitter-User?

Musks Twitter-Abo lässt weiter auf sich warten

Der von Musk vorangetriebene Umbau des Kurzbotschaftendienstes verläuft äusserst chaotisch. Erst am Dienstag verschob der reichste Mensch der Welt das neue Abo-Modell mit dem blauen Verifizierungssymbol auf Ende November. Musk reagierte damit auf eine Flut von gefälschten Profilen auf Twitter. Mehrere grosse Konzerne haben wegen Bedenken über die Entwicklung von Twitter inzwischen ihre Werbung in dem Netzwerk ausgesetzt.

Anfangs November hatte ein Twitter-Mitarbeiter ein Bild geteilt, das die hohen Anforderungen versinnbildlicht, die Musk von seinen Angestellten erwartet. Auf dem Bild war die Chefin des Mitarbeiters zu sehen, die sich in einem Schlafsack in einem Sitzungszimmer zusammengerollt hat.

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(dpa/fis)

Deine Meinung

36 Kommentare