Elon Musk verkauft ein Parfüm, dass nach verbranntem Haar riecht

Autos, Weltraumflüge, Online-Bezahldienste – und jetzt ein Parfüm, das nach verbranntem Haar riecht: Elon Musk mangelt es nicht an Geschäftsideen.

Autos, Weltraumflüge, Online-Bezahldienste – und jetzt ein Parfüm, das nach verbranntem Haar riecht: Elon Musk mangelt es nicht an Geschäftsideen.

REUTERS
Aktualisiert

schon 2 Millionen UmsatzElon Musks Parfüm riecht nach verbrannten Haaren

Der reichste Mann der Welt hat eine neue Geschäftsidee – und die ist eher ungewöhnlich: Elon Musk bringt ein Parfüm auf den Markt, das riecht wie verbranntes Haar. Und macht damit schon jetzt Millionen.

von
Malin Mueller

Seine neue Twitter-Bio verrät es: Elon Musk, bisher bekannt als Tesla-, Space-X- und Paypal-Mitbegründer und reichster Mensch der Welt, ist jetzt Parfümverkäufer. Dass das absolut offensichtlich ist und schon längst hätte passieren sollen, findet vor allem … er selbst. Der Unternehmer twittert: «Mit einem Namen wie meinem war es unausweichlich, ins Parfümgeschäft einzusteigen. Warum habe ich mich nur so lange dagegen gewehrt?» Damit spielt Musk auf seinen Nachnamen ein, der übersetzt Moschus bedeutet – ein Stoff, der häufig und gern in Parfüms eingesetzt wird.

Und natürlich verkauft Elon Musk nicht einfach irgendeinen Duft. Das feine Wässerchen im roten Flakon riecht nach verbranntem Haar (und heisst nebenbei bemerkt auch so: Burnt Hair).

Verbranntes Haar, angesengt – so heisst das Parfüm auf deutsch. Elon Musk beschreibt es auf Twitter als den «edelsten Duft der Welt». Burnt Hair Singed, Fr. 102.–, The Boring Company

Verbranntes Haar, angesengt – so heisst das Parfüm auf deutsch. Elon Musk beschreibt es auf Twitter als den «edelsten Duft der Welt». Burnt Hair Singed, Fr. 102.–, The Boring Company

The Boring Company

Shop verkauft auch Tunnel, Flammenwerfer, Parfüm

Vertrieben wird das Ganze über eine von Musks Firmen: The Boring Company (auf Deutsch: Die langweilige Firma), die nebst dem Parfüm zukünftig auch Tunnel verkaufen will und 2018 etwas vertrieb, das aussieht wie ein Flammenwerfer, aber scheinbar keiner ist – es heisst Not-A-Flamethrower. Tatsächlich vorbestellen kann man aktuell aber nur den Duft, der damit wirbt, so zu duften «als ob man sich am Esstisch über eine Kerze lehnt».

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Und ja, richtig gelesen: Burnt Hair ist noch gar nicht auf dem Markt. Es erscheint erst Anfang 2023. Trotzdem wurde der Flakon, den man für 102 Franken ordern kann, bereits über 20’000 Mal bestellt und spielte Musk damit schon mehr als zwei Millionen Dollar in die Kasse.

Twitter ist bald seins

Gut für ihn – denn der Investor weiss schon genau, was mit dem Geld passieren wird. Er lässt verlauten: «Bitte kauft mein Parfüm, damit ich Twitter kaufen kann.»

Dass er das darf, wurde Mitte April 2022 entschieden. Dann zog Musk den Deal zurück, Twitter verklagte den Unternehmer, nun will er das soziale Netzwerk doch gern besitzen. Mit 44 Milliarden Dollar Kaufpreis ist die Firma kein Schnäppchen. Bei einem geschätzten Vermögen von 255 Milliarden US-Dollar (und mindestens zwei Millionen Dollar aus Parfümverkäufen) kann sich Musk das aber gerade so erlauben.

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