Höhlendrama in Thailand: Elon Musk will bei Rettung der Buben helfen
Aktualisiert

Höhlendrama in ThailandElon Musk will bei Rettung der Buben helfen

Die zwölf Jugendlichen und ihr Trainer werden in den nächsten Stunden nicht evakuiert. Weil sie nicht tauchen können.

von
chi
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In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

AP/Thai NavySEAL / Sakchai Lalit
Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

AP/Thai NavySEAL
Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

AP/Thai NavySEAL

Der High-Tech-Pionier Elon Musk hat seine Hilfe bei den Rettungsbemühungen für die in einer thailändischen Höhle festsitzende Fussballmannschaft angeboten. Der US-Unternehmer teilte am Freitag per Twitter mit, er habe Teams seines Raumfahrtunternehmens SpaceX und seiner Ingenieurfirma Boring in das südostasiatische Land entsandt. Boring ist auf Tunnelbau spezialisiert.

Die entsandten Ingenieure beider Firmen sollten vor Ort schauen, ob sie «hilfreich» sein könnten, schrieb Musk. Es gebe bei den Rettungseinsätzen wahrscheinlich viele Komplikationen, «die sich schwer einschätzen lassen, wenn man nicht vor Ort ist». Der Unternehmer erläuterte, seine Spezialisten sollten erkunden, wie sich Wasser aus dem Tunnel heraus- oder Luft hineinpumpen lasse.

Die zwölf Fussballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren waren am 23. Juni mit ihrem 25-jährigen Trainer in die Tham-Luang-Höhle Höhle gegangen, kurz danach wurde diese durch anhaltenden Monsunregen weitgehend überflutet. Am Montag wurden sie nach neuntägiger Suche unversehrt gefunden und mit Lebensmitteln versorgt.

In der Folge wurden drei Möglichkeiten zu ihrer Rettung genannt: der riskante Tauchgang durch das schlammige Wasser in der Höhle, das Verlassen der Höhle durch einen alternativen Ausgang, der noch gefunden oder gebohrt werden müsste oder das Abwarten der Jungen in der Höhle bis zum Ende der Monsunzeit in einigen Monaten.

Zeitfenster für Rettung «begrenzt»

Allerdings machte inzwischen ein Vertreter der thailändischen Marine deutlich, dass das Zeitfenster für die Rettung der Jungen «begrenzt» sei, sie also wohl doch nicht das Ende der Monsunzeit abwarten können. Nach diesen Angaben ist der Sauerstoffgehalt in der Höhlenkammer, in der sich die Fussballmannschaft aufhält, gefallen.

Die Rettungsbemühungen erhielten zudem einen Rückschlag dadurch, dass einer der als Taucher eingesetzten Helfer ums Leben kam. Der freiwillig an den Einsätzen teilnehmende frühere Marinesoldat ertrank auf dem Rückweg aus der Höhle, wie die Behörden mitteilten. Er hatte am Aufbau einer Sauerstoffleitung zu der Fussballmannschaft mitgearbeitet.

Chronik zum Höhlendrama in Thailand

Die Bergung der jugendlichen Fussballer in der Höhle von Thailand ist ein Wettlauf gegen die Zeit. (Video: Tamedia/Storyful und AFP)

Chronik zum Höhlendrama in Thailand: Die Bergung der jugendlichen Fussballer in der Höhle von Thailand ist ein Wettlauf gegen die Zeit. (Video: Tamedia/Storyful und AFP) (chi/afp)

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