Nebenprodukt des Tunnelbaus: Elon Musk will «Dreck aus dem Tunnel» verkaufen
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Nebenprodukt des TunnelbausElon Musk will «Dreck aus dem Tunnel» verkaufen

Auch wenn es um Geldbeschaffung geht, kennt die Kreativität von Elon Musk keine Grenzen. Bei seiner neusten Idee geht es um Lego-ähnliche Steine.

von
nag
Will aus Steinen Geld machen: Elon Musk steht neben einer Tunnelbohrmaschine. (Bild: Elon Musk via Instagram)

Will aus Steinen Geld machen: Elon Musk steht neben einer Tunnelbohrmaschine. (Bild: Elon Musk via Instagram)

Via Twitter hat Multimilliardär Elon Musk ein neues spezielles Merchandising-Produkt für seine Boring Company angekündigt. Nachdem Musk laut Firmen-Webseite bereits 50'000 Caps und 20'000 Flammenwerfer verkauft hat – der Erlös spülte der 2016 gegründeten Tunnelbohrfirma Millionen von US-Dollar in die Kassen –, sollen nun als Nebenprodukt des Tunnelbaus «lebensgrosse Lego-artige» Steine angeboten werden.

Laut Musk wurden die ineinandergreifenden Steine beim Bohren eines Tunnels abgebaut und seien «superstark». Die innen hohlen und deshalb leichten Steine würden sich dazu eignen, Skulpturen und Gebäude zu bauen, so Musk. Die Steine seien zudem für die in Kalifornien üblichen «seismischen Belastungen» geeignet.

Der erste Bausatz orientiere sich am «alten Ägypten – Pyramiden, Sphinx, Tempel von Horus usw.» schrieb Musk in einem weiteren Tweet.

Die Steine stammen aus dem Tunnelbau unterhalb von Los Angeles. In diesem System sollen Fahrzeuge auf einer Plattform in den Untergrund abgesenkt und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde durch das Netzwerk unterhalb der grössten Stadt Kaliforniens transportiert werden.

Einige Twitter-Nutzer finden die Idee, «Dreck aus dem Tunnel» zu verkaufen, um weitere Bohrungen zu finanzieren, genial. Andere glauben, dass Musk auf diese Weise all die überflüssigen Steine recyclen möchte. Damit haben sie nicht unrecht.

Die Boring Company hat in der Vergangenheit bereits mehrfach betont, dass man nach einer Wiederverwertung für jene Felsen sucht, die man beim Tunnelbau aus der Erde holt. Die Lösung scheint nun gefunden zu sein.

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