23.05.2019 19:51

«Game of Thrones»Emilia Clarke studierte die Reden von Adolf Hitler

GoT-Star Emilia Clarke verriet, wie sie sich für die grosse Ansprache in der finalen Episode vorbereitete: Sie liess sich von Hitlers Reden inspirieren.

von
mim

«Fake-Sprachen zu lernen, ist wirklich schwierig, es hat mich fast um den Verstand gebracht», verrät die englische Schauspielerin Emilia Clarke (32) in einem neuen Interview mit «Variety».

In ihrer «Game of Thrones»-Rolle der Drachenmutter Daenerys Targaryen musste sie oft in erfundenen Sprachen kommunizieren. Besonders herausfordernd: Die kriegerische Ansprache in der finalen Episode der Fantasy-Serie, die Anfang Woche ausgestrahlt wurde.

Verstehen – auch ohne Untertitel

Um solche Szenen so authentisch wie möglich zu spielen, habe sie sich Reden des nationalsozialistischen Diktators Adolf Hitler angesehen, wie sie weiter erzählt.

«Ich habe die Reden von nicht-englischsprachigen Diktatoren und mächtigen Anführern studiert. Ich wollte sehen, ob ich trotzdem verstehe, was sie meinen. Und ohne Deutsch zu sprechen, habe ich absolut begriffen, was Hitler sagte.»

Für ihre schauspielerische Leistung hatte sie dasselbe Ziel. «Ich habe mir gedacht: ‹Wenn ich die Wörter in Daenerys' Reden genauso überzeugend rüberbringen kann, dann müssen die Zuschauer nicht die ganze Zeit auf die Untertitel schauen.›»

Daenerys' besagte Rede aus der allerletzten Folge. Vorsicht: Spoiler für alle, welche die Episode noch nicht gesehen haben! (Quelle: Youtube/cgonz)

«Ich hatte richtig Angst, beim Dreh zu versagen»

«Die letzte, grosse Rede von Daenerys war für mich extrem wichtig» fährt sie fort, «denn es war einer der wesentlichsten Momente für sie als Figur.» Zwei Monate lang habe sie täglich bis spät in die Nacht ihre Zeilen geübt.

«Ich hatte richtig Angst, beim Dreh zu versagen. Als der Tag der Aufnahmen dann da war, geschah aber das Unglaubliche: Ich schaffte die ganze, lange Rede vor dem Greenscreen in einem Take und ohne Fehler. Ich benötigte nicht einmal einen Probe-Durchgang.» Das sei ihr sogar beim Üben nie gelungen.

(Das Video ganz oben in diesem Artikel entstand im Rahmen einer Content-Kooperation mit Prosieben/Sat 1.)

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