Loch im Rumpf: Emirates-Flug mit Airbus A380 endet beinahe in einer riesigen Katastrophe

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Loch im RumpfEmirates-Flug mit Airbus A380 endet beinahe in einer riesigen Katastrophe

Auf einem Emirates-Flug von Dubai nach Australien ist es zu einem kritischen Zwischenfall gekommen. Trotz eines Lochs im Rumpf konnte die Maschine sicher landen.

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Das Loch im Rumpf der Maschine.

Das Loch im Rumpf der Maschine.

7News/Screenshot
Ein Bolzen hat sich vom Fahrwerk gelöst und das Loch in den Rumpf geschlagen.

Ein Bolzen hat sich vom Fahrwerk gelöst und das Loch in den Rumpf geschlagen.

Aviation Herald/Screenshot
Betroffen war der Flug EK-430 von Dubai nach Brisbane. (Symbolbild)

Betroffen war der Flug EK-430 von Dubai nach Brisbane. (Symbolbild)

Tamedia AG

Darum gehts

  • Auf einem Emirates-Flug von Dubai nach Brisbane hat sich ein Bolzen des Fahrwerks gelöst.

  • Der Bolzen hat ein Loch in den Rumpf des Airbus A380 geschlagen.

  • Die Maschine ist schliesslich sicher am Reiseziel in Australien gelandet.

Flug EK-430 von Dubai nach Brisbane ist am Freitag um ein Haar einer Katastrophe entgangen – ohne dass die Passagiere und Passagierinnen davon etwas mitbekommen hätten. Der Riesenflieger vom Typ Airbus A380-800 der Emirates legte einen normalen Start hin und wurde dann von seinen Piloten für die mehr als 13-stündige Reisedauer auf eine Höhe von rund 12’000 Metern hochgezogen.

Erst im Anflug auf den australischen Zielflughafen äusserte die Crew den Verdacht, dass der Airbus A380 beim Starten womöglich einen Platten bekommen hatte. Daraufhin wurden die Notfallkräfte aktiviert und standen bereit, als das grösste Passagierflugzeug der Welt auf Bahn 19R aufsetzte. 

Bolzen verfehlt Druckkabine nur knapp

Erst da fiel auf, dass sich in der linken Unterseite des Maschinenrumpfes ein riesiges Loch befand. Das berichtet der «Aviation Herald». Demnach wurde der Airbus abgeschleppt und wird nun von den Ingenieuren untersucht. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich ein Bolzen des Fahrwerks beim Abheben gelöst haben. Mit voller Wucht hatte dieser dann den Rumpf durchschlagen und so den Schaden verursacht. 

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Wie «FutureZone» hervorhebt, dürfte es grosses Glück gewesen sein, dass nicht mehr passiert ist. Der Bolzen sei knapp unterhalb der Druckkabine mit den Passagieren und Passagierinnen durch die Aussenwand geflogen. So hatte das Loch während der gesamten Reise keine Auswirkungen auf den Innendruck. 

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(Heute.at/job)

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