Ende einer Entführung: Polizei findet Böögg
Aktualisiert

Ende einer Entführung: Polizei findet Böögg

Der vor dem Sechseläuten gestohlene Böögg ist heute Nachmittag im Zürcher Stadtkreis 4 von der Polizei sichergestellt worden. Er war bereits am 1. Mai kurz aufgetaucht, dann aber wieder verschwunden.

Aufgrund eines Hinweises durchsuchte die Kantonspolizei Zürich den Bunker des Kanzleischulhauses, wo sie den Böögg fand. Dieser wurde seinem Erbauer Heinz Wahrenberger zurückgegeben. Er erkannte in der Figur den richtigen, gestohlenen Böögg, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitteilte. Die Täter seien noch nicht ermittelt.

Vor dem Abtransport wurde die dreieinhalb Meter hohe Figur auf Feuerwehrskörper untersucht. Böögg-Hersteller Wahrenberger hatte eine ganze Reihe davon eingebaut, damit das Wintersymbol beim Abbrennen recht knalle. Gefunden worden sei aber nichts, sagte Polizeisprecher Werner Benz auf Anfrage.

Linksaktivisten hatten den Böögg in der Nacht auf den 19. April, wenige Tage vor dem Sechseläuten, aus der Garage seines Erbauers in der Zürichseegemeinde Stäfa gestohlen. Am 1. Mai kam der Böögg am Mittag auf dem Kanzleiareal wieder zum Vorschein: Unter dem Jubel der Linksautonomen wurde er von ein paar Vermummten aufgestellt. Am Nachmittag verschwand er allerdings wieder

(sda)

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