Raumfahrt: «Endeavour» bleibt einen Tag länger im All
Aktualisiert

Raumfahrt«Endeavour» bleibt einen Tag länger im All

Die US-Raumfähre «Endeavour» wird einen Tag später zur Erde zurückkehren als ursprünglich geplant.

Wegen der Probleme mit der neuen Anlage zur Wasseraufbereitung in der Internationalen Raumstation (ISS) verlängerte die Raumfahrtbehörde NASA am Montag die Mission der «Endeavour» bis Freitag. Die Rückkehr des Space Shuttle war zunächst für Donnerstag geplant.

Die Astronauten Stephen Bowen und Robert Kimbrough begannen unterdessen am Montagabend den vierten und letzten Aussenbordeinsatz. Sie sollten letzte Arbeiten an einem bislang blockierten Sonnensegel vornehmen und ein weiteres Sonnensegel vorsorglich warten.

Die Anlage zur Wasseraufbereitung musste am Sonntag den vierten Tag in Folge vorzeitig abgeschaltet werden. Das 154 Millionen Dollar teure Gerät soll Schweiss und Urin in Trinkwasser umwandeln. Das Wasser wird gebraucht, damit die ständige Besatzung der Raumstation im kommenden Jahr von derzeit drei auf sechs Astronauten ausgebaut werden kann. Die NASA gab den Astronauten nun mehr Zeit, um die Anlage, die von der «Endeavour»-Besatzung mitgebracht worden war, zu prüfen. (dapd)

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