6:2-Sieg für FC Winterthur: «Nicht Barca oder Bayern, sondern Winti»
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6:2-Sieg für FC Winterthur«Nicht Barca oder Bayern, sondern Winti»

Der überraschende Sieg der Winterthurer gegen den FC Basel sorgt auf Social Media für viele Reaktionen. Auch der Winterthurer Stadtpräsident findet lobende Worte.

von
Thomas Mathis
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Im Basler Joggeli kämpfte am Mittwochabend der FC Winterthur gegen den FCB.

Im Basler Joggeli kämpfte am Mittwochabend der FC Winterthur gegen den FCB.

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Die Underdogs aus Winterthur gewannen das Match mit 6:2.

Die Underdogs aus Winterthur gewannen das Match mit 6:2.

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Die Enttäuschung beim FCB über den überraschenden Sieg der Gegner war nach dem Spiel gross.

Die Enttäuschung beim FCB über den überraschenden Sieg der Gegner war nach dem Spiel gross.

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Darum gehts

  • Der FC Winterthur hat am Mittwochabend den FCB mit 6:2 bezwungen.

  • Das sorgt für viel Freude und Häme bei den Fans.

  • Auch Stadtpräsident Michael Künzle ist stolz auf die Mannschaft.

Mit so einem Resultat hat niemand gerechnet. Am Mittwoch gewann der FC Winterthur gegen den FCB mit 6:2 – und das erst noch auswärts im Joggeli. Im achten Anlauf gelang es den Challenge-League-Underdogs, den Gegner aus der Super League im Cup-Achtelfinal zu bezwingen. «Das Wunder von Basel», heisst es beim Fussballclub auf Facebook. In den Kommentaren ist von einem historischen Ereignis für den Verein die Rede. «Das werde ich noch meinen Enkeln erzählen», heisst es etwa.

Das Resultat sorgt auf Social Media für viel Freude und auch Häme. Da heisst es etwa: «Was für ein Match», «Endlich haben wir Basel geschlagen» oder «Nach so vielen Niederlagen ist das Balsam für das Herz». Ein anderer Nutzer schreibt: «Nicht Barca oder Bayern, sondern Winti hat die meisten Tore im Joggeli.» Tatsächlich ist der FC Winterthur laut «Landbote» der erste Gegner, der in diesem Jahrtausend vom neuen St. Jakob-Park mit sechs Plustoren heimgefahren ist. Auch aus Basel gibt es zahlreiche Gratulationen. «Wir spielen so lustlos», ärgert sich ein FCB-Fan.

«Das wäre ein Fest geworden»

Lobende Worte findet auch der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle. «Der FC Winterthur hat gestern Abend eine Glanzleistung vollbracht», sagt er auf Anfrage und gratuliert herzlich. Er sei sehr stolz auf den Verein und freue sich auf weitere Taten. «Wir waren in den letzten Cupspielen gegen Basel auf der Schützenwiese schon oft so nahe dran und haben jedes Mal verloren.» Einen Mangel habe es beim Spiel am Mittwoch aber gegeben: «Wir konnten den Erfolg nicht auf der Schützi vor eigenem Publikum einfahren. Das wäre ein Fest geworden.»

Es wird auch bereits über den Cupfinal spekuliert. «Es liegt viel mehr drin als der Halbfinal», heisst es etwa. Gegen wen die Winterthurer dann spielen könnten? Noch unklar. Erst der FC Aarau hat es in die nächste Runde geschafft. Alle anderen Cup-Duelle wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Andere hoffen auf einen Aufstieg des FCW in die Super League.

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