Drei Wochen abgetaucht: «Endlich ist mein Zwilling zurück»

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Drei Wochen abgetaucht«Endlich ist mein Zwilling zurück»

K. A. (23) wurde über drei Wochen vermisst. Nun hat er sich endlich gemeldet – und ist er zu seiner Zwillingsschwester zurückgekehrt.

von
Céline Krapf
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Von K. A. (23) fehlte drei Wochen jede Spur.

Von K. A. (23) fehlte drei Wochen jede Spur.

Leser-Reporter
Seine Zwillingsschwester suchte verzweifelt nach ihm.

Seine Zwillingsschwester suchte verzweifelt nach ihm.

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Nicht einmal wichtige Sachen wie Ausweis, Pass oder Bankkarte soll der junge Mann dabeigehabt haben.

Nicht einmal wichtige Sachen wie Ausweis, Pass oder Bankkarte soll der junge Mann dabeigehabt haben.

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Darum gehts

  • K.A. tauchte drei Wochen lang unter, ohne sich bei der Familie zu melden.
  • Am Wochenende meldete sich der junge Mann bei seiner Zwillingsschwester F. A. (23).
  • Sie suchte ihren Bruder K. A. mit Unterstützung von Polizei und via Social Media.

Grosse Erleichterung nach langen drei Wochen: «Endlich ist mein Zwilling zurück», sagt F. A.* (23) aus Horgen ZH. Während rund dreier Wochen suchte sie verzweifelt nach ihrem Bruder. Dieser verschwand Ende August spurlos. Am vergangenen Samstag berichtete 20 Minuten über den Vermissten – einen Tag nach der Publikation meldete er sich bei seiner besorgten Schwester.

Zuerst habe er der Mutter eine Nachricht geschickt, etwas später habe sie dann selbst mit ihm telefoniert, sagt A. «In diesem Moment überkamen mich viele verschiedene Gefühle: Ich war unglaublich überrascht, aber auch erleichtert und enorm glücklich, dass er sich plötzlich gemeldet hat.»

Temporär bei Schwester einquartiert

K.A.* wohnte vor seinem Verschwinden bei den gemeinsamen Eltern und der kleinen Schwester. Jetzt kommt er aber temporär bei der Zwillingsschwester unter. «Wir haben nun vereinbart, dass er sich bei mir meldet, wenn er wieder einmal untertaucht, damit wir uns keine Sorgen machen müssen.» Denn der Bruder sei zwar auch in der Vergangenheit zeitweise untergetaucht – aber nie so lange, ohne Bankkarten oder jegliche Informationen zu seinem Verbleib.

Über Tätigkeit und Verbleib des Bruders während der drei Wochen will die Zwillingsschwester Stillschweigen bewahren. «Ihm ist es unangenehm, diese Zeit und die Gründe dafür zu thematisieren.»

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt, dass die polizeilichen Ermittlungen eingestellt wurden.

* Namen der Redaktion bekannt

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