Grenze zur USA wieder offen - «Endlich kann mein Vater unser Baby sehen»
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Grenze zur USA wieder offen «Endlich kann mein Vater unser Baby sehen»

Durch die Einreisesperre der USA waren viele Familien und Pärchen monatelang unfreiwillig getrennt. Ab November können Betroffene ihre Liebsten wieder in die Arme schliessen. Zwei Leserinnen und Leser erzählen.

von
Meret Steiger
Deborah Gonzalez
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Ab November ist die Grenze zur USA wieder geöffnet.

Ab November ist die Grenze zur USA wieder geöffnet.

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Für viele Familien und Freunde heisst das, dass sie endlich wieder ihre Geliebten in die Arme schliessen können.

Für viele Familien und Freunde heisst das, dass sie endlich wieder ihre Geliebten in die Arme schliessen können.

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So etwa auch die 29-jährige Tabatha aus Luzern. Sie kann es kaum erwarten, ihr neugeborenes Kind ihrer Familie vorzustellen. 

So etwa auch die 29-jährige Tabatha aus Luzern. Sie kann es kaum erwarten, ihr neugeborenes Kind ihrer Familie vorzustellen.

Privat

Darum gehts

  • Ab November sind die Grenzen der USA nach 18 Monaten wieder geöffnet.

  • Zuvor konnten Reisende aus dem Schengenraum nicht nach Amerika reisen.

  • Tabatha (29) freut sich, dass ihr Vater endlich ihr neugeborenes Baby kennenlernt.

  • Robin (28) kann es kaum erwarten, mit seiner Freundin in Los Angeles Weihnachten zu feiern.

18 Monate lang war die amerikanische Grenze für Menschen aus dem Schengenraum zu. Per Anfang November wird die Einreisesperre aufgehoben und auch Schweizerinnen und Schweizer können wieder in die USA fliegen – vorausgesetzt, sie sind vollständig geimpft und haben einen negativen Coronatest, der nicht älter als drei Tage ist.

Die Grenzöffnung ist ein Befreiungsschlag für einige Leserinnen und Leser der 20-Minuten-Community, die ihre Liebsten schon lange nicht mehr gesehen haben.

«Ich habe vor Glück fast geweint»

«Sobald etwas Passendes dabei ist, buchen wir und zählen die Tage, bis es soweit ist!» Die Familie kann es kaum erwarten, wieder in die USA zu reisen.

«Sobald etwas Passendes dabei ist, buchen wir und zählen die Tage, bis es soweit ist!» Die Familie kann es kaum erwarten, wieder in die USA zu reisen.

Privat

«Als ich gestern von der Grenzöffnung erfahren habe, habe ich vor Glück fast geweint. Mein Vater und meine Grosseltern wohnen in New Jersey und ich habe sie seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen. In der Zwischenzeit hat mein dreijähriges Kind laufen und sprechen gelernt – das alles hat meine Familie verpasst. Seine zweite Enkelin konnte mein Papa noch nie im Arm halten, sie ist erst im Juni zur Welt gekommen. Videoanrufe sind einfach nicht dasselbe! Diese lange Trennung war sehr hart für uns, umso mehr freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen. Ich kann es kaum erwarten, alle zu umarmen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Am liebsten würde ich sofort in die USA, die Zeit bis November kommt mir endlos vor. Deshalb suchen wir jetzt schon fleissig nach Flügen. Sobald etwas Passendes dabei ist, buchen wir und zählen die Tage, bis es soweit ist!»

«Endlich kann ich meine Freundin ohne Umweg über die Türkei besuchen»

«Der Travel Ban hat uns mental sehr belastet und ich bin überglücklich, dass ich jetzt wieder direkt nach L.A. fliegen kann», sagt Robin (28).

«Der Travel Ban hat uns mental sehr belastet und ich bin überglücklich, dass ich jetzt wieder direkt nach L.A. fliegen kann», sagt Robin (28).

privat

«Ich habe Lexi Ende 2019 über die Streamingplattform Twitch kennengelernt. Im Februar 2020 habe ich sie pünktlich zum Valentinstag zum ersten Mal in Los Angeles besucht – es war wunderbar, Liebe auf den ersten Blick. Kaum zurück, kam die Pandemie und damit die Einreisesperre. Das war niederschmetternd. In einer Facebookgruppe für betroffene Pärchen habe ich erfahren, dass ich doch einreisen kann, wenn ich zwei Wochen in einem Land ausserhalb des Schengenraums verbringe. Im Oktober 2020 bin ich dazu alleine in die Türkei geflogen und dann weiter in die USA. Ich habe mich einsam gefühlt und hatte Angst, mich im letzten Moment mit Corona anzustecken. Doch am Ende hat alles geklappt und ich konnte Lexi nach acht Monaten wieder in die Arme schliessen. Der Travel Ban hat uns mental sehr belastet und ich bin überglücklich, dass ich jetzt wieder direkt nach L.A. fliegen kann.»

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