Kinostarts Oktober 2021 – Endlich mischt die erste gehörlose Superheldin den Marvel-Kosmos auf
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Kinostarts Oktober 2021Endlich mischt die erste gehörlose Superheldin den Marvel-Kosmos auf

Ausserdem ist im neuen Marvel-Film zum ersten Mal eine queere Familie zu sehen, in einem Action-Streifen verkörpert Gal Gadot eine gesuchte Kunsträuberin – das läuft jetzt im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Eternals».

Disney

Darum gehts

  • Hier gibts alles zu den spannendsten Kinostarts der Woche.

  • Im neuen Marvel-Film gibts die erste gehörlose Heldin und das erste schwule Paar. Regie geführt hat Chloé Zhao.

  • Gal Gadot wird als Kunstdiebin von Dwayne Johnson und Ryan Reynolds verfolgt.

  • Ein Dokfilm beleuchtet den Schweizer Graffiti-Künstler Harald Naegeli.

  • In einem Drama muss eine Frau damit umgehen, dass ihr Ehemann plötzlich verschwindet.

«Eternals»

Mit dem Drama «Nomadland» räumte Chloé Zhao bei den Oscars ab, nun verpasst die chinesische Regisseurin dem Marvel-Kosmos einen neuen Anstrich. In «Eternals» stehen nicht die Avengers im Mittelpunkt, sondern zehn neue Charaktere.
Darunter sind Makkari (Lauren Ridloff), die erste gehörlose Heldin im Marvel-Universum und das erste schwule Paar: Phastos (Brian Tyree Henry) und Ben (Haaz Sleiman) haben gemeinsam einen Sohn.

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Lilli.ch, Information und Verzeichnis von Beratungsstellen

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Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Eternals gegen Deviants

152 Minuten lang begleiten wir zehn unsterbliche Superheldinnen und Superhelden (die Eternals), die seit 7000 Jahren auf der Erde leben und die Menschen vor tödlichen Gefahren beschützen. Ihre Aufgabe: Sie mischen sich in keine Konflikte ein – es sei denn, es handelt sich um Killermonster (die Deviants), die eigentlich ausgerottet waren, jetzt aber zurückkehren.
Angeführt werden die Eternals von Ajak (Salma Hayek). Mit dabei sind unter anderem Richard Madden als Ikaris, Gemma Chan als Sersi und Angelina Jolie als Thena.

Sichtbarkeit von gehörlosen Menschen

«Als Kind dachte ich, ich sei die einzige gehörlose Person. Ich habe mich nicht auf dem Screen gesehen», sagt Lauren Ridloff zur «New York Times».
Durch die Rolle der Makkari wird mehr Sichtbarkeit für gehörlose Communities geschaffen: «Sie bedeutet, dass meine beiden Söhne, die auch gehörlos sind, in einer Welt aufwachsen, in der es gehörlose Superheldinnen und Superhelden gibt.»

«Red Notice»

Wenn Interpol eine Red Notice herausgibt, bedeutet das, dass ein Aufruf zur weltweiten Suche nach einer Verbrecherin oder einem Verbrecher gestartet wird.

Im gleichnamigen Film muss der FBI-Agent John Hartley (Dwayne Johnson) mit dem Betrüger Nolan Booth (Ryan Reynolds) zusammenspannen, um die Kunstdiebin Sarah Black (Gal Gadot) zu fassen. Die Verfolgungsjagd führt die beiden Männer um den ganzen Erdball und Hartley beginnt daran zu zweifeln, ob er Booth vertrauen kann.

Sheerans Gastauftritt

Ed Sheeran ist im Action-Streifen auch mit dabei: Auf einer Hochzeit wird er in Handschellen abgeführt und schreit dabei: «Stopp, ich bin berühmt, ich war in ‹Game of Thrones!›»
Mit einem Budget von über 160 Millionen Dollar ist «Red Notice» der teuerste und grösste Film, den Netflix bislang produziert hat. Der Blockbuster startet zuerst in den Kinos und wird mit einer Verzögerung am 12. November auf dem Streamingdienst veröffentlicht.

Der Trailer zu «Red Notice».

Ascot Elite

«Copilot»

Die Studentin Asli (Canan Kir) verliebt sich in den Neunzigerjahren in den Kommilitonen Saeed (Roger Azar). Die beiden schwören sich, einander immer treu zu bleiben: Aslis Mutter hat kein gutes Gefühl, trotzdem geben sich die beiden in einer Hamburger Moschee das Ja-Wort.

Zehn Jahre später trifft Saeed eine Entscheidung, taucht für mehrere Monate unter und beunruhigt damit Asli.

Der Trailer zu «Copilot».

First Hand

«Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich»

Seit 1977 sprayt Harald Naegeli an öffentliche Fassaden in Zürich. Seine Graffiti-Kunst ist minimalistisch, die Strichfiguren prägnant. Nachdem er wegen mehrfacher Sachbeschädigung verurteilt wurde, zog es Naegeli nach Deutschland.

Bei seiner Rückkehr 2020 sprayte er in der Pandemie über fünfzig Motive an die Wände Zürichs. Der Dokfilm beleuchtet Naegeli und wie er mit seinem Zugang zur Kunst aneckt.

Der Trailer zu «Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich».

Filmcoopi

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