Aktualisiert 09.08.2011 14:54

Admir Mehmedi«Endlich nicht mehr verschlafen»

Admir Mehmedi zeigte beim 6:0-Kantersieg des FCZ gegen GC eine überragende Leistung. Eine ähnliche Derbyklatsche kassierten die Grasshoppers letztmals 1964 (1:6).

von
Eva Tedesco

Einen Tag vor dem Zusammenzug der A-Nati in Bern präsentierte sich Admir Mehmedi gegen GC in blendender Spiellaune. Unter den Augen von Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld bereitete der FCZ-Stürmer zwei Tore vor und erzielte den Treffer zum 4:0. Sein Tor in der 68. Minute war eine feine Einzelleistung, mit der Mehmedi GC-Innenverteidiger Guillermo Vallori zum Statisten degradierte.

Den Stürmer, der je zwei Tore in der Meisterschaft und im Europacup erzielt hat, kann die Nati gut gebrauchen. Auf der 19-Mann-Kaderliste für das Testspiel gegen Liechtenstein am kommenden Mittwoch in Vaduz stehen nur sieben Spieler, die für die Nationalmannschaft bisher schon getroffen haben. Philippe Senderos führt als Innenverteidiger die Torschützenliste mit 5 Treffern an. Vor Captain Gökhan Inler (4), der meist für die Penaltys zuständig ist und Stürmer Eren Derdiyok (2).

Admir Mehmedi, Sie haben bisher in sechs Spielen vier Tore geschossen. Haben Sie ein Dauer-Abo gelöst?(lacht) Von mir aus kann es so weitergehen. Es macht Spass, Tore zu schiessen – je mehr, desto besser.

Im Derby haben Sie das 4:0 erzielt. Sind Tore gegen den Stadtrivalen speziell schön?

Der 6:0-Sieg gegen GC ist etwas Besonderes, aber es ist egal, gegen wen ich die Tore erziele. Hauptsache ist, dass die Tore fallen und wir diesmal das Spiel nicht verschlafen haben.

War GC so schwach oder der FCZ so stark?

GC hat vor einer Woche gegen Basel 2:2 gespielt und eine starke zweite Halbzeit gezeigt. Das kann sich von einem Spiel auf das andere nicht verändern und plötzlich weg sein. Wie gesagt, wir haben endlich das erste Spiel nach drei Partien nicht verschlafen, haben praktisch jeden Zweikampf gewonnen und ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Endlich haben wir die ersten drei Punkte in der Tabelle. Das ist auch gut für das Selbstvertrauen.

Am Samstag muss der FCZ zum Meister nach Basel. Kommt die Wende gerade zum richtigen Zeitpunkt?

Von mir aus hätte der richtige Zeitpunkt auch schon gegen Servette und Lausanne kommen können.

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