Niederlande – «Endlich positiv» – Impfgegner freut sich über Infektion, stirbt 26 Tage später
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Niederlande«Endlich positiv» – Impfgegner freut sich über Infektion, stirbt 26 Tage später

In den Niederlanden ist ein bekannter Impfgegner am Coronavirus gestorben. Robin Fransman wurde 53 Jahre alt.

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Robin Fransman ist tot.

Robin Fransman ist tot.

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Er war einer der prominentesten Impfgegner der Niederlande.

Er war einer der prominentesten Impfgegner der Niederlande.

Robin Fransman/Twitter
Der 53-Jährige war mit dem Coronavirus infiziert.

Der 53-Jährige war mit dem Coronavirus infiziert.

Getty Images

Darum gehts

Einer der prominentesten Impfgegner der Niederlande ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Robin Fransman erlag der Krankheit am Dienstag in einer Klinik, meldeten am Mittwoch der öffentlich-rechtliche Sender NOS sowie mehrere weitere Medien übereinstimmend.

Den Berichten zufolge war der 53-Jährige aus Überzeugung nicht geimpft und äusserte sich in sozialen Medien kritisch über den Corona-Impfstoff. Er hatte seine Infektion am 3. Dezember auf Twitter so bekanntgegeben: «Corona positiv. Es wurde auch mal Zeit.»

Fransman, der beruflich im Finanzsektor tätig war, hatte die Initiative «Herstel-NL» (etwa: «Erholung-Niederlande») gegründet. Deren Mitglieder wenden sich gegen harte Corona-Schutzmassnahmen. Anfang des Jahres hatten sie einen Plan präsentiert, wie ihrer Meinung nach das gesellschaftliche Leben in den Niederlanden trotz Corona wieder weitgehend ungehindert möglich sein könnte.

Unter anderem sollte es demnach für besonders gefährdete Personen «sichere Zonen» mit strengen Regeln geben, während ausserhalb dieser Zonen «alles wieder möglich» sein sollte. Gesundheitsminister Hugo de Jonge hatte die Vorstellungen von «Herstel-NL» als «lebensgefährlich» zurückgewiesen.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(DPA/fur)

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