Engadin: Dramatische Rettungsaktion mit Happy End
Aktualisiert

Engadin: Dramatische Rettungsaktion mit Happy End

In einer nächtlichen Rettungsaktion haben Rega und SAC am Donnerstag zwei Wintersportler aus einer misslichen Lage befreit.

Die beiden Schweizer hatten sich bei einer Tour im Furtschellasgebiet bei Sils im Engadin heillos verirrt.

Sie wollten laut Polizeiangaben durch das Rosegtal nach Pontresina gelangen. Doch sie verirrten sich, gerieten zu weit nach Süden und landeten bei Dunkelheit und Temperaturen um minus 18 Grad im Gletschergebiet auf italienischer Seite.

Die beiden Sportler im Alter von 30 und 33 Jahren waren mit Skis, Snowboard und Schneeschuhen unterwegs, doch ohne weitere Ausrüstung oder Karten. In einer engen Schlucht im Raum Val Malenco wurden sie gegen 2 Uhr von der Helikopterbesatzung der Rega gesichtet.

Ein Rettungsspezialist des SAC wurde in einer Windenaktion bei den Vermissten abgesetzt. Die beiden Männer konnten an eine sichere Stelle geführt werden, von wo sie mit dem Helikopter nach St. Moritz geflogen wurden. Kurz vor 3 Uhr war die Rettungsaktion abgeschlossen.

(sda)

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