Engagement der Berner soll Skaterprojekt retten
Aktualisiert

Engagement der Berner soll Skaterprojekt retten

«Macht den Skatepark möglich!» Mit diesem Appell wenden sich die Jungs vom Verein Sk8 jetzt an alle Berner und sammeln Geld und Unterschriften

von
Nina Jecker

Pablo Cherpillod vom Verein Sk8 ist unzufrieden: «Wir hätten uns von der Stadt mehr Unterstützung gewünscht.» Seit über zwei Jahren versucht er zusammen mit Kollegen auf dem Vorplatz der Berner Reitschule einen Skatepark zu realisieren. Eine Viertelmillion Franken kostet das Projekt. Zu teuer, findet offenbar die Stadt Bern. Sie will nur 30000 Fr. beisteuern.

Trotzdem wollen die Skater weiter an ihrem Vorhaben festhalten: den Vorplatz mit ihrer Anlage neu zu beleben und die Drogenszene zu vertreiben. Deshalb wenden sie sich nun direkt an die Bevölkerung und verteilen in Shops und Bars Einzahlungsscheine. Ab zehn Franken können sich private Sponsoren damit ein symbolisches Stückchen des Skateparks kaufen.

Doch nicht nur Bares ist gefragt: Nächsten Monat will der Verein auf die Strasse gehen, um Unterschriften für den Skaterpark zu sammeln. «Mit dieser Petition wollen wir zeigen, dass ein grosses Bedürfnis nach einer solchen Anlage besteht», sagt Cherpillod. Und hofft, dass die Stadt dann ihren Zustupf erhöht. Ausserdem will man mit Benefizpartys und Sponsoren einen Teil der Baukosten decken.

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