Briten-Umfrage: Engelszungen und teuflische Sirenen
Aktualisiert

Briten-UmfrageEngelszungen und teuflische Sirenen

Grossbritannien durfte mal wieder wählen: Dieses Mal ging es aber nicht um die hohe Kunst der Politik, sondern um die kunstvollsten Stimmen im Musikbusiness.

In einer Umfrage von «musicradar.com», einer Webseite für Musiker, die nicht nur die Szene informiert, sondern auch das Equipment der Stars unter die Lupe nimmt, belegt der «Guns N' Roses»-Frontmann den ersten Platz der «grossartigsten Leadsänger aller Zeiten». In der Liste, die keine Solo-Künstler berücksichtigt, hängte der Star damit Kollegen wie Freddie Mercury von Queen, Robert Plant, Altmeister Mick Jagger und Beatles-Legende John Lennon, aber auch Frauen wie Debbie Harry von Blondie und Stevie Nicks von Fleetwood Mac ab.

Auf «musicradar.com» heisst es dazu: «Die Öffentlichkeit hat gesprochen. Vergesst die Karikaturen der letzten Jahre und denkt zurück an die späten 80er - er war gefährlich, mager, verärgert, konfrontativ und kontrovers. Der hitzköpfige rothaarige Stiefsohn von Steven Tyler und Robert Plant, ein geborener Rockstar, der modische Verspätung zu einer Lebenshaltung machte und Aufstände auslöste.»

Einer der Fans, die online für Rose abstimmten, schreibt derweil: «Kontrovers, aber wenn ihr jemanden sucht, dessen Stimme, Präsenz, Songwriting und Primadonnen-Rolle man einfach nicht ignorieren kann, dann ist es Axl Rose. Oder, wenn ihr nach dem netten Kerl sucht, der eine weniger gute Stimme hatte, schwieriger anzuhören, aber immer noch sehr faszinierend ist, geht meine Stimme an Michael Stipe.»

(bang)

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