Aktualisiert 24.02.2014 10:20

Syrien

Enger Vertrauter von Al-Kaida-Chef getötet

Der Geistliche Abu Chalid al-Suri soll in Aleppo bei einem Selbstmordattentat getötet worden sein. Der Täter soll Mitglied in einer rivalisierenden Rebellengruppe sein.

von
ale
Al-Suri hatte in Afghanistan und im Irak bei den Aufständischen gekämpft und galt als Intimus des 2011 getöteten Al-Kaida-Gründers Osama bin Laden.

Al-Suri hatte in Afghanistan und im Irak bei den Aufständischen gekämpft und galt als Intimus des 2011 getöteten Al-Kaida-Gründers Osama bin Laden.

Ein enger Vertrauter des Al-Kaida-Chefs Aiman al-Sawahiri ist offenbar bei einem Selbstmordanschlag in Syrien getötet worden. Der Geistliche Abu Chalid al-Suri gehörte zur Führungsriege der Bewegung Ahrar al-Scham, einer der grössten Rebellengruppen im Bündnis.

Die Ermordung al-Suris am Sonntag bestätigten sowohl die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte als auch die Islamische Front, das wichtigste Rebellenbündnis in dem Bürgerkriegsland. Al-Suri hatte in Afghanistan und im Irak bei den Aufständischen gekämpft und galt als Intimus des 2011 getöteten Al-Kaida-Gründers Osama bin Laden.

Al-Suri war im Terrornetzwerk aktiv

Laut der Beobachtungsstelle wurde Al-Suri zusammen mit sechs Gefolgsleuten von einem Mitglied der Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und in der Levante (Isis) getötet, der sich in der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo in die Luft sprengte. Die Islamische Front und die Isis kämpfen zwar beide gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, ringen aber auch untereinander um Einfluss.

Al-Sawahiri hatte Al-Suri im vergangenen Juni zum Gesandten ernannt, um nach der Fusionsabsage zwischen dem syrischen und irakischen Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida zwischen den rivalisierenden Lagern zu vermitteln. (ale/sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.