Aktualisiert 30.03.2014 08:16

Strenge RationenEngländerin nimmt mit Weltkriegs-Diät ab

Keine Diät hatte der Britin Carolyn Ekins beim Abnehmen geholfen. Dann entdeckte sie ein Rationsbuch inklusive Rezepten aus dem Zweiten Weltkrieg. Seitdem purzeln die Pfunde.

von
bat

Ob Slimfast, Weight Watchers oder Slimming World, nichts hatte Carolyn Ekins beim Abnehmen geholfen. Dann erzählte ihre Schwiegermutter vom Leben während des Zweiten Weltkriegs. Wie das Essen rationiert worden war und sie manchmal mit ihren Schwestern ein einziges Ei teilen musste. Ekins wurde neugierig und fragte sich, wie die Menschen mit so wenig Nahrung zurechtkamen.

Sie begann, Rations-Bücher inklusive Rezepten aus dem Zweiten Weltkrieg zu studieren. Und kochte gleich einige Speisen nach. «Das Gesundheitsministerium veröffentlichte damals gesunde Rezepte mit viel Gemüse», sagt Ekins gegenüber «Dailymail». «Ich konnte mir gut vorstellen, dass man mit diesen Rezepten weniger isst und sich trotzdem wohlfühlt.» Gleichzeitig könne man Gewicht verlieren – und Geld sparen.

Von 5000 auf 2000 Kalorien runter

Ekins Weltkriegs-Diät schlug tatsächlich an. Sie verlor innerhalb von 12 Monaten über 35 Kilogramm und wog noch knapp 100 Kilogramm. Hauptzutaten ihrer Diät waren Kartoffeln, Blumenkohl, Kohl und Karotten. Daraus machte sie einen Gemüsebrei. Um diesen etwas herzhafter zu machen, gab sie Hafer und Frühlingszwiebeln hinzu. Das Ganze servierte sie mit etwas geriebenem Käse. «Haute Cuisine» sei das nicht, gibt Ekins zu. Fleisch in Form von Schinken oder Speck war nur zweimal die Woche erlaubt.

So konnte sie ihre Kalorienaufnahme von täglich 5000 auf 2000 Kalorien senken. «Ich ass so viel Gemüse, dass ich nie hungrig war», sagt Ekins. Mittlerweile dokumentiert die Engländerin ihre Fortschritte und auch Rezepte auf ihrer eigenen Website.

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