England: Prinz Philip als Kinderschreck
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England: Prinz Philip als Kinderschreck

Prinz Philip, der 82-jährige Ehemann von Königin Elizabeth II., hat mit einer Fasanenjagd eine Schule in Angst und Schrecken versetzt. Die Schulkinder mussten ansehen, wie die Vögel in ihrer direkten Nähe tot vom Himmel fielen.

Auf dem königlichen Anwesen in Sandringham schossen er und andere Mitglieder einer Jagdgesellschaft nur wenige Meter vom Schulhof entfernt während der Pause mit einer Schrotflinte auf Fasane.

Einige der Kinder im Alter zwischen acht und elf Jahren schrieben Protestbriefe an die Queen. «Wir sollten in der Schule nicht mitansehen, wie Tiere in der freien Natur getötet werden», zitierte Schulleiterin Carol DeWitt in der «Times» aus einem der Briefe.

Sie selbst beschwerte sich persönlich beim Verwalter von Schloss Sandringham unter dem Hinweis, dass das Abfeuern von Gewehren nahe der Schule nicht ungefährlich für ihre Schüler sei. Dieser versprach nach den Angaben, es werde nicht wieder vorkommen.

Prinz Philip gilt trotz seines Alters als erstklassiger Schütze. Nach früheren Berichten wollte er seine Jagdleidenschaft jedoch zügeln, weil sein Augenlicht nicht mehr das allerbeste sei. Der Prinz trägt mittlerweile eine Brille, wenn er zum Gewehr greift. Ausserdem leidet er unter Arthrose im rechten Handgelenk.

(sda)

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