England publiziert Liste mit verbannten Airlines
Aktualisiert

England publiziert Liste mit verbannten Airlines

Im Gegensatz zur Schweiz hat Grossbritannien nach dem Flugzeugabsturz im Roten Meer eine Liste mit Airlines veröffentlicht, die vom britischen Luftraum verbannt worden sind.

Dies berichtete die BBC am Donnerstag auf ihrer Internet-Seite. Für die Schweiz ändere sich damit nichts, hiess es beim BAZL.

Zu den von Grossbritannien ausgeschlossenen Airlines gehören demnach alle Gesellschaften aus Äquatorial Guinea, Gambia, Liberia und Tadschikistan.

Weiter stehen auf der Schwarzen Liste die Star Air und die Air Universal aus Sierra Leone, die Cameroon Airlines, die Albanian Airlines und die Central Air Express der Demokratischen Republik Kongo.

Die Schweiz halte nach wie vor am Gentlemen's Agreement fest, sagte die Sprecherin des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Célestine Perissinotto, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Ausserdem verbiete die nationale Datenschutzregelung, die Namen der verbotenen Fluggesellschaften zu veröffentlichen.

Die Schweiz hatte nach dem Absturz eines Flugzeuges der ägyptischen Flash Airline mit 148 Toten bekannt gegeben, dass insgesamt 23 Flugzeuge die Schweiz nicht an- oder überfliegen dürfen.

Die italienische Zeitung «La Republica» berichtete am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht der nationalen italienischen Zivilluftfahrtsbehörde, dass die Schweizer Liste 7 Passagier-, 12 Cargo-, 2 Geschäfts- und 2 Piperflugzeuge beinhalte.

(sda)

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