Verliebt & durchgebrannt: England sucht Lehrer (30) und Schülerin (15)
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Verliebt & durchgebranntEngland sucht Lehrer (30) und Schülerin (15)

Ein Lolita-Skandal erschüttert Grossbritannien: Die 15-jährige Megan ist mit ihrem doppelt so alten Lehrer nach Frankreich durchgebrannt. Seitdem ist das Paar unauffindbar.

Der Skandal ist perfekt: Der verheiratete Jeremy Forrest (30) und seine minderjährige Schülerin Megan (15) sind vor einer Woche in Grossbritannien durchgebrannt und haben sich nach Frankreich abgesetzt.

Die Polizei hat Bilder von Überwachungskameras veröffentlicht, die das Pärchen händchenhaltend in Dover zeigen – kurz bevor sie mit der Fähre nach Calais übersetzen.

Die Affäre zwischen dem Lehrer und seiner Schülerin begann bereits vor einem halben Jahr, wie der «Telegraph» berichtet. Twitter war der Kommunikationskanal der beiden. Forrester schrieb etwa, dass er seine «Gesundheit opfere», um mit der damals sogar erst 14-Jährigen Megan zusammen zu sein. Ein Eintrag von Megan lautete: «Alter wird überschätzt.»

Andere Einträge der beiden zeigen, wie der Amateurmusiker und seine Schülerin sich immer näher kamen – und das relativ öffentlich. «Einige Dinge sind es wert, darum zu kämpfen», schreibt der liebestolle Lehrer. «Ich will für immer wegrennen», so Megan. «Du und ich, lass uns einfach wegrennen», antwortet ihr Forrest.

Megans Klassenkameraden entging die Romanze nicht: Als der Lehrer und die Schülerin auf einem Klassenausflug händchenhaltend gesehen wurden, verständigten die Schüler andere Lehrer der Bishop Belle Schule im britischen Eastbourne. Geschehen ist dennoch nichts, die Lehrer und die Schulleitung zogen es vor, lange die Augen vor der vor dem Gesetz illegalen Beziehung zu verschliessen. Dieser Umstand sorgte in Grossbritannien für rote Köpfe, wo Schuldzuweisungen zwischen Behörde und Schule seither hin und her fliegen.

Die Familie der Schülerin hat Megan in einem emotionalen Appell zur Heimkehr aufgefordert (siehe Video). Von der Beziehung ihrer Tochter mit dem doppelt so alten Mann will die Familie nichts gewusst haben.

Die Schulleiterin der Bishop Belle Schule hat nun die Konsequenzen aus dem Fall gezogen und ist zurückgetreten. Die französische Polizei sucht nun nach dem Paar. Die hiesigen Behörden behandeln die Angelegenheit aber als Vermisstenfall. Es liege kein Verbrechen vor, weswegen Lehrer Forrest in Frankreich nicht zur Verhaftung ausgeschrieben werde, hiess es.

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